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Wieviel Deutschlands nicht-profitierende Bürger für den ständigen Missbrauch des Geldsystems bezahlen

Seitdem die Überschuldungskrise immer wieder für Schlagzeilen sorgt, werden in regelmäßigen Abständen Meinungen veröffentlicht, die entweder besagen, wie sehr doch "Deutschland" vom Euro profitiere, oder die im Gegenteil mehr oder minder ausgeprägte Schreckensszenarien verbreiten, wieviel "Deutschland" verliere.

Was stimmt denn nun? Und wie groß oder klein sind die Zahlen?

Warum ein Nord-Euro nicht funktionieren würde

Die nicht enden wollende Überschuldungskrise führt immer wieder zu Spekulationen oder Forderungen nach einem Nord-Euro, neuerdings auch Kern-Euro genannt. Die Idee dabei ist, dass ein kleineres Währungsgebiet mit geldpolitisch ähnlich orientierten Bürgern, Notenbanken und Regierungen (deutlich) besser funktionieren würde als die jetzige Euro-Zone.

Alternative gegen Deutsche

Nationaler Währungszwang als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Wer sich allzu euphorisiert mit der derzeit gehypten eurofeindlichen Neupartei "Alternative für Deutschland" (AfD) gemein machen will, sollten sich jdf. einigermaßen klar darüber sein, was (noch) so alles hinter freundlich-"bürgerlich" vorgetragener Papiergeldnostalgie steckt und worauf so konzeptioniertes gegen gegen jedes Bürgerinteresse hinausläuft. Gerade bedauerlich faule Journalisten könnten z.B. ihre eigenen Zeitungen lesen und folgendes wissen:

Zurück zur DM?

"Das Problem mit dem Zurück-zur-DM- und Raus-aus-der-EUdSSE-Populismus ist: WIR hoffen, es gehe um Regionalisierung, Dezentralisierung, Selbstbestimmung, Recht auf Sezession und Staatsabbau, während SIE in Wirklichkeit Volk, Blut und Boden, Gemeinnutz von Eigennutz, "weg mit den Rechten der Bürger, die die Effektivität der Staatstätigkeit einschränken" im Sinn haben und jede weitere Sezession (sei es freies Schwabenland, sei es freies Wendland) verlincoln werden."

- Stefan Blankertz (in einer Statusmeldung)

"Rheinischer Kapitalismus"

Lob des Non-Zentralismus

"Der Begriff Non-Zentralismus ist ungebräuchlich. Meist wird die Alternative zur Zentralisierung als Föderalismus, Dezentralismus oder auch als Subsidiarität und als Regionalismus bezeichnet. Die sprachliche Verwirrung wird dadurch verstärkt, dass diese Begriffe bei einer Übersetzung oft auch die Grundbedeutung ändern. Die in der Ideengeschichte zu Recht berühmten federalist papers waren zur Hauptsache ein Plädoyer für mehr bundesstaatliche Zentralmacht. Der Begriff Non-Zentralismus ist zwar wenig gebräuchlich, aber dafür eindeutig.

Der Euro-GAU in Zypern ist da - und die Welt ist nicht untergangen, es gibt keine Domino-Effekte, keinen epochalen Euro-Crash

Auch wenn jetzt im Moment noch etwas zu früh ist, um ein abschließendes Urteil zu fällen: Es stellt sich jetzt heraus, dass die ganzen, seit Jahren vorgetragenen Warnungen vor einem Euro-Crash in keiner Weise zutreffend sind. Sie erweisen sich als das, was sie von Anfang an waren, als was sie von Anfang an kritisiert wurden: Als Propaganda von Interessengruppen.

Etatismus- und Sozialismuskrise: Krise der Kungelwirtschaft

"Der Ökonom Ludwig von Mises, der sich wie kein anderer mit dem Phänomen der Kungelwirtschaft beschäftigt hat, schrieb 1929 in seinem Buch "Kritik des Interventionismus": "Die große Krise, unter der die Weltwirtschaft seit der Beendigung des Krieges leidet, wird von Etatisten und Sozialisten als Krise des Kapitalismus bezeichnet. In Wahrheit aber ist es die Krise des Interventionismus.""

Die Kungelwirtschaft: Dritter Weg, reloaded
18.02.2013, Frank Schäffler

http://www.frank-schaeffler.de/weblog/2262

Bankenkrise in Zypern: Herrschaft des Rechts wird ersetzt durch Herrschaft der Willkür

Europa hatte nach Jahrtausenden der Willkürherrschaft der jeweiligen Machthaber das Konzept der Herrschaft des Rechts erfunden und eingeführt, d.h., die Idee, dass alles Handeln seitens staatlicher Stellen an das Recht gebunden ist, dass es keine rückwirkenden Gesetzesänderungen gibt, dass auch die staatlichen Organisationen dem Recht unterliegen, dass es kein Zweiklassenstrafrecht gibt, welches evtl. Beamten geringere oder kleinere Strafmaße zusichert, usw. usw.

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