Weblog von Alexander Rodert

Nicht mehr vorstellbar?

Kreishaus, Landratsamt Bitburg, Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier

"Was bei der heutigen Bürokratie nicht mehr vorstellbar ist, war vor zweihundert Jahren noch ausreichend: Nur fünf Personen managten die Verwaltung des Kreises. Stadtarchivar Peter Neu kennt eine Akte von 1828, die den ganzen Verwaltungsapparat nennt: der Landrat, sein Sekretär, ein Lehrling, ein Hilfsarbeiter und ein Bote. Doch die Verwaltung wuchs schnell..."

Optimismus

"Optimismus gilt unter deutschen Interlektuellen als eine Art amerkanische Geisteskrankheit. Unter Journalisten übrigens auch."

- Michael Miersch

"Warum ich Optimist geworden bin"
Mut zur Zukunft: Ein Vortrag von Michael Miersch bei der Stiftung für die Freiheit
20.02.2013, von Volker Stöckel eingestellt, Michael Miersch

[Video] https://www.youtube.com/watch?v=riKMShBJzDo

Alternative gegen Deutsche

Nationaler Währungszwang als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Wer sich allzu euphorisiert mit der derzeit gehypten eurofeindlichen Neupartei "Alternative für Deutschland" (AfD) gemein machen will, sollten sich jdf. einigermaßen klar darüber sein, was (noch) so alles hinter freundlich-"bürgerlich" vorgetragener Papiergeldnostalgie steckt und worauf so konzeptioniertes gegen gegen jedes Bürgerinteresse hinausläuft. Gerade bedauerlich faule Journalisten könnten z.B. ihre eigenen Zeitungen lesen und folgendes wissen:

Zurück zur DM?

"Das Problem mit dem Zurück-zur-DM- und Raus-aus-der-EUdSSE-Populismus ist: WIR hoffen, es gehe um Regionalisierung, Dezentralisierung, Selbstbestimmung, Recht auf Sezession und Staatsabbau, während SIE in Wirklichkeit Volk, Blut und Boden, Gemeinnutz von Eigennutz, "weg mit den Rechten der Bürger, die die Effektivität der Staatstätigkeit einschränken" im Sinn haben und jede weitere Sezession (sei es freies Schwabenland, sei es freies Wendland) verlincoln werden."

- Stefan Blankertz (in einer Statusmeldung)

"Rheinischer Kapitalismus"

"Der Begriff „rheinischer Kapitalismus“ ist zur Abgrenzung von dem „angelsächsischen“ Modell sehr beliebt geworden, aber auch den Erklärungsgehalt dieses Begriffes sollte man nicht übertreiben. Wenn damit kooperative Elemente und eine besondere Verzahnung von staatlicher Wirtschaftspolitik, Verbänden, Gewerkschaften und Privatwirtschaft gemeint ist, dann bezeichnet dieser Begriff im Grunde nur die deutsche Ausprägung des „kooperativen Kapitalismus“ (Eichengreen), der für alle westlichen Industrienationen nach dem Zweiten Weltkrieg kennzeichnend war.

Lob des Non-Zentralismus

"Der Begriff Non-Zentralismus ist ungebräuchlich. Meist wird die Alternative zur Zentralisierung als Föderalismus, Dezentralismus oder auch als Subsidiarität und als Regionalismus bezeichnet. Die sprachliche Verwirrung wird dadurch verstärkt, dass diese Begriffe bei einer Übersetzung oft auch die Grundbedeutung ändern. Die in der Ideengeschichte zu Recht berühmten federalist papers waren zur Hauptsache ein Plädoyer für mehr bundesstaatliche Zentralmacht. Der Begriff Non-Zentralismus ist zwar wenig gebräuchlich, aber dafür eindeutig.

Etatismus- und Sozialismuskrise: Krise der Kungelwirtschaft

"Der Ökonom Ludwig von Mises, der sich wie kein anderer mit dem Phänomen der Kungelwirtschaft beschäftigt hat, schrieb 1929 in seinem Buch "Kritik des Interventionismus": "Die große Krise, unter der die Weltwirtschaft seit der Beendigung des Krieges leidet, wird von Etatisten und Sozialisten als Krise des Kapitalismus bezeichnet. In Wahrheit aber ist es die Krise des Interventionismus.""

Die Kungelwirtschaft: Dritter Weg, reloaded
18.02.2013, Frank Schäffler

http://www.frank-schaeffler.de/weblog/2262

1913

"Er sehe auffällige Parallelen zum Jahr 1913, als viele dachten, es werde in Europa nie mehr Krieg geben. "Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln." - Jean-Claude Juncker

Euro-Krise: Juncker spricht von Kriegsgefahr in Europa - Spiegel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/juncker-spricht-von-kriegsgefahr-i...

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