Griechenland: "Die Sympathie für die Deutschen ist auf dem Tiefpunkt" - Zeit



"Thomas Maloutas ist Sozialforscher in Athen. Im Interview spricht er über die sozialen Konflikte in seinem Heimatland und fehlendes Vertrauen in den eigenen Staat."
"In den achtziger Jahren ergatterten siebzig Prozent der Universitätsabsolventen einen Staatsjob in Griechenland. Ihr Job war nicht nur sicher, sie verdienten teilweise sogar besser als die Privatangestellten."

15.06.2012 Zeit: Griechenland: "Die Sympathie für die Deutschen ist auf dem Tiefpunkt", von Ferry Batzoglou

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/griechenland-krise-interview

Kommentar: Herr Maloutas sollte sich mal den Ausgabenteil des dortigen Staatsbudgets im Detail anschauen und vor allem mit anderen Ländern vergleichen (z.B. Anzahl Beamte pro 100 Einwohner etc.). Dort liegt nämlich des Pudels Kern begraben... jedenfalls der größte Klopper, der zweitgrößte liegt wohl - dem Vernehmen nach - im Bereich der Wirtschaftsgesetzgebung, sprich: Der gnadenlosen, freiheitsfeindlichen Klientelpolitik zugunsten diverser Branchen (Zugangsbeschränkungen etc.), wodurch die Wirtschaftstätigkeit unnötig abgewürgt und behindert wird. Aber auf diesem Auge sind solche Sozialforscher ja bekanntermaßen vollständig blind.

Kommentare

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Griechenland nach diversen Versprechungen von Reformen in diesem Land die nie wirklich durchgeführt
wurden? Es wurde immer wieder auf das Geld der Rettungsschirme der EU gezielt und Mrd. um Mrd. flossen nach Griechenland, in ein Faß ohne Boden. Wo ist all das Geld geblieben?