Eliten-Selbstrettung auf Kosten der Bürger



"Der Euro werde überleben, weil die politischen und wirtschaftlichen Eliten von seiner Weiterexistenz abhängen." - Jörg Krämer, Chefvolkswirt, Commerzbank

Euro-Krise: Die Zeit für Griechenland läuft ab
18.06.2012, 14:54, UD 17:02, Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/euro-kris...

Kommentare

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das Geld beim Bürger abgesaugt wird, um danach in den Taschen der Bänkster und Spekulanten zu landen! Dafür muß natürlich jeder Bürger Verständnis haben, das diese feinen Herrschaften keinerlei Verluste hinnehmen wollen. Dafür arbeiten wir alle gern!

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Wie doch die Ansichten der Fachleute divergieren:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-fuerchtet-aus...

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Die (europ.) Eliten haben bei dem kranken Konstrukt eines Super-Europa, oder Pan-Europa, die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und seit etwa Sommer 2007 verfolge ich mehr oder weniger intensiv die Berichterstattung über das Thema Finanzkrise. Mein alltäglicher Kampf gegen die Unbill der Gemeinschaftswährung sei hier mal unerwähnt. Mein Frust über medialen Mainstream ebenso. Aber seit der Banken- und Finanzsektor mit Billionen und noch mehr subventioniert wird, weil seine Börsendaten schwächeln, ärgert es mich zunehmend, dass der Wirt die Zeche dieser Börsenjunkies (Verzeihung für die Schmähung) zahlen soll mit Kürzungen im Haushalt jeder einzelnen Kommune. Der Wirt, wer ist das? Der Wähler. Und damit die Bevölkerung. Diese wird mit den Füßen abstimmen. Darüber besteht kein Zweifel. Und weil die Bevölkerung nicht so will, wie die "Großen!", führt man sie an der Nase herum. Und diese fehlende Akzeptanz durch die Bürger ist der immanente Fehler dieser Konstruktion der angeblich so großartigen Vereinigten Staaten von Europa. Egal ob mein Nachbar studiert hat, Arbeit hat, oder sonstwas, er merkt täglich, daß sein privates Budget nicht mehr richtig hinlangt. Vielleicht hat jemand noch einen Kassenzettel aus der D-Mark Zeit. Er sollte diesen mal mit einem aus dem letzten Monat vergleichen. Und kein Wahlvolk ist so dumm, wie es die Politiker gerne hätten.
Ich selber habe mit den Füßen abgestimmt und lebe seit drei Jahren außerhalb der Eurozone. Bescheidener aber doch zufriedener, weil ich in meiner neuen Heimat sogar gute Chancen auf ein Alter ohne Altersarmut habe. Diese und andere Fragen beschäftigen Millionen von Menschen in Europa. Ob sie nun zur Wahl gehen oder zur Demo. Der Wirt erteilt dem Zechpreller am Ende Hausverbot. Und ein Zechpreller wie die Großbanken, die sich sogar vor 0,01% Steuern ihrer Transaktionen herumreden wollen, die sollten keine Hilfe von der Gemeinschaft der Bürger erhalten.

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Als Anhang zu meinem vorigen Beitrag möchte ich noch hinzufügen, was ich im Familienkreis oder mit Freunden lange im Scherz erörterte, aber dank der Subventionen für die Banken und das Handeln der polit. u. wirtschaftl. Eliten nun auf meine Art deuten kann. Als Altkanzler Kohl davon sprach, dass sich Leistung wieder lohnen müsse und D kein kollektiver Freizeitpark sei, fragte ich mich, was er wohl damit meinte. Heute kann ich zumindest mir diese Frage beantworten. Die Leistung, die sich lohnt, wird in der oberen Einkommensklasse erbracht, auf fragwürdige Art und Weise. Und der kollektive Freizeitpark ist weltweit da, wo es sich mit viel Geld gut leben läßt. Als Altkanzler Schröder von "fördern und fordern" schwadronierte, hat er die Rollenverteilung des Förderns und des Forderns ausgelassen. Sie geht in die Richtung Förderung der Eliten, Forderungen an die Bürger. Und Kohls Mädchen wiederholt ein ums andere Mal die altbekannten Formulierungen, dass ein gemeinsames Europa den Herausforderungen des Weltmarkes gewachsen sei. Das war Europa auch ohne den €uro. Ich wünschte mir lediglich das mir ein D. Hundt, der seit Beginn der 1990er Jahre als Mittelständler die Lohnstückkosten auf chin. Niveau senken will, mal vorlebt, wie ein Arbeitnehmer in D mit asiat. Einkommen dt. Lebenshaltungskosten bestreiten soll. Und obendrein noch eine privat finanzierte Altersvorsorge ansammeln soll. Jeder halbwegs kluge TV-Zuschauer weiß, dank Ratgebersendungen, dass er bei Abschluß einer solchen privat. Altersvorsorge, wenigstens die ersten zwei Jahre seine Beiträge nur für die Provision des Bankangestellten, der ihm diesen Vertrag angedient hat, zahlt. Diesem Finanz-Architekten ist es ziemlich egal, was in zwei Jahren nach Unterschrift des Vertrages passiert, denn er hat ja seine Provision und wurde befördert in eine andere Abteilung. Der Kunde hat das Nachsehen. Und das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Leute mit den Füßen abstimmen, in ihrer Kaufzurückhaltung. Für wirtschaftl. Wachstum in der Eurozone gibt es schier endlos viele gute Beispiele, die ohne Subventionen auskommen müssen. Und das wird sich in evtl. schon wenigen Jahren zeigen. Der Markt entscheidet. Auch wenn die Politik meint sie stellt die Weichen. Ein hochdefizitärer ruinöser Finanzsektor, den Prof. Hankel mit dem Transferrubel vergleicht, ähnelt vergleichbaren Konstrukten in Zeiten der Fünf-Jahres-Pläne. Nur damals sagten die Arbeiter scherzhaft, dass noch viel aus ihren Betrieben herauszuholen sei. Diesmal sagen es die Manager all dieser Hedgefonds.

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Fett schwimmt oben!!!!!!

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Nachdem ich las, dass sich die Volkswirte und Experten nun scheinbar zusammenfinden, um eine Koalition der Willigen für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu erarbeiten, war es mir als ehem. Mitbürger ein Anliegen diesen Kommentar an die Kritiker derselben Abgabe zu verfassen.
In Zeiten von Internet kann die Gesellschaft für Konsumforschung mittels DPI (deep packet inspection) jedes Datenpaket auf meiner Leitung durchsehen. Selbst wenn ich ein halbwegs kluger Nutzer bin, so bin ich einsehbar. Da hilft mir Unix und Proxy und Weiterleitung nur bedingt. Und Jugendliche sowie Nutzer von P2P für alles was das Herz begehrt wie streaming, sind auch als Premium-Nutzer von Wegwerfproxies wie "hide my ass" nicht sicher vor dem sog. "IP-enforcement".
Sondereinheiten der Polizei ermitteln auf dem Zwiebelnetzwerk TOR und anderen das Unwesen der sog. "silk road" oder der Kinderschänder.
Und um die Enklave der city boys in London zu nennen, sei angemerkt, dass es egal sei, wo der/die Verbindungsknoten für Finanzgeschäfte ist, wenn Ausführender und Rezipient eine Nationalität und eine tatsächliche Bankverbindung haben. Will sagen, selbst der Mitbegründer von Facebook, welcher seine Staatsbürgerschaft aufgab, um in Singapur ein gutes Leben zu führen, muß irgendwo steuerlich veranlagt werden. Derart sicher ist keine Netzverbindung und ebensowenig keine Steueroase. Auch Londons "non doms" können besteuert werden. Und wenn die Politiker Europas es wollen, dann können sie auch und gerade die Schweiz mit ins Boot holen, um Steuerflüchtlingen auf die Sprünge zu helfen.
Die amerikan. NSA sucht händeringend begnadete Hacker für ihre Dienste. Sie beschäftigt ohnehin schon knapp 30 tsd Leute. Dann kann auch die Bundesregierung ihre EDV-Abteilung in den Finanzämtern nachschulen. Die Technik verfeinert sich rasant. Und in der variante, diese windigen Billionengeschäfte zu besteuern, dürfte es wie im heutigen Netzalltag ein fortwährendes Hin und Her der schlauen Hacker werden. Aber wenn selbst Microsoft eine "task force" hat, um bot-Netze auszuhebeln, dann will mir ausgerechnet ein Volkswirt sagen, dass geht nicht?
Abschließend möchte ich noch erwähnen, das stammt aus einem Bericht eines US-Senders, dass seit der Zeit R.Reagans und seiner reagonomics erstmals seit fast Ewigkeiten eine ganze Generation sich sozio-ökonomisch schlechter stellt als die eigenen Eltern. Ich bin sicher, dass sich keine Eltern dieses für ihre Kinder wünschen. Ich bin sicher, dass sich kein EU-Bürger klaglos in dieses Schicksal fügen wird, weil die EU-Parlamentarier ihm sagen, was gut für ihn ist, wenn der Alltag eine andere härtere Sprache spricht.

Bild des Benutzers franz dreesen

@A.Goldbach-Politische Eliten.
Seit Hr.Kohl angefangen&Schröder das umverteilen von unten nach oben weitergetrieben hat,geht es definitiv einer immer größer werdenden Zahl Menschen wirtschaftlich schlechter.Der Euro hat dem Normalverdiener eher Nachteile denn Vorteile gebracht,die Rente welche der Normalverdiener nach circa.
45-50 Jahren Beitragszahlung erhält bewegt sich so um ca. 1tausend-1tausendeinhundert EU.Menschen mit weniger Beitragsjahren erwartet unweigerlich die Altersarmut.
Was den Hrn. Hundt angeht:Auch mir ist er schon oft durch seine herablassenden
Äußerungen bzgl. der Entlohnung der arbeitenden Bevölkerung unangenehm aufgefallen.Das eine private Altervorsorge von nöten ist,zeigt deutlich,wie marode&korrumpiert der deutsche Staat ist.Dank Volksverdummungs&Manipulationsinstrument Fernsehen wurde die Masse so abgelenkt&eingelullt,das die Seilschaften zwischen Politik,Kapital&Wirtschaft fast unbemerkt die Pfründe aufteilen konnten.Man lese:
von Arnim,H.H.-:Vom schönen Schein der Demokratie.
Politik,Macht,Geld.
Die Deutschlandakte.
Das System.
Der Staat als Beute.
Wieczorek,T.-Die geplünderte Republik.

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Gerade lese ich nur einen Artikel, dass es sich bei dem heutigen Gipfel der EU um den 19. Krisengipel handelt. Immerhin auf höchster Ebene. Das hat schon Routine, ohne Ergebnis. Aber da köchelt leider noch wesentlich mehr im Untergrund. Und das ist, was meine Altersgruppe in etwas mehr als zwanzig Jahren erwartet. Hoffentlich nicht ein Platz unter Brücke 21. Es bleibt eben nicht alles so wie es ist, nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Und keine Verwaltung und / oder Regierung wünscht sich wirklich eine Schattenwirtschaft mit einem informellen Sektor, der auf den offiziellen Teil pfeift, weil der offizielle Sektor nur einem Ideal nahekommt. Und ausnahmsweise stimme ich mal der Kanzlerin zu, wenn sie sagt, dass auch die nachfolgenden Jahrgänge zu berücksichtigen sind. Sie muß es nur bewerkstelligen, dass diese krassen Auswüchse nach Superreich auch ihren Anteil am Steuervolumen beitragen. Die BZI hat vor drei Tagen in einem Bericht über diesen Kreislauf Zentralbanken, Großbanken gewarnt. Also evtl. hat. F. Merz mit seiner gewagten Prognose Recht und in 1 Jahr wankt das Kartenhaus der Gemeinschaftswährung oder Prof. Hankel, der auf fehlgeschlagene Versuche von Gemeinschaftswährungen in Europa hinweist. Endspiel.