Bürgerbeteiligung: Deutsche fühlen sich gegenüber EU-Politik ohnmächtig - Welt



"Nur wenige Bürger glauben, dass sie die Europa- und Bundespolitik mitgestalten können. Doch viele pochen auf mehr Mitsprache. Das Vertrauen in die Politiker sinkt."
"Politiker treffen Entscheidungen gegen den Willen der Wähler, denken eher an sich selbst als an das Gemeinwohl und treiben manchen Bürger mit ihrer Inkompetenz gar zu Straßenprotesten: Solche Ansichten sind in Deutschland weit verbreitet, glaubt Richard Hilmer, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap. Sein Fazit: "Das Verhältnis zwischen Bürgern und Politik in Deutschland ist gestört." "

07.02.2012 Welt: Bürgerbeteiligung: Deutsche fühlen sich gegenüber EU-Politik ohnmächtig, von Johannes Wiedemann

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13854872/Deutsche-fuehlen-...

Siehe auch die Umfrage ("Sind Sie für eine Volksabstimmung über den Euro?") auf dieser Seite, an der Sie teilnehmen können. Am 08.02.2012 07:73 war das Abstimmungsergebnis 89% für die Volksabstimmung.

Kommentare

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Wen wundert´s. Nichts fürchten die Altparteien, bes. die CDU, so sehr, nämlich den Volksentscheid/Volksabstimmung, wie der Teufel das Weihwasser.

Plump gesagt: Volk zu dumm, fällt auf Populisten rein. Sie haben insofern recht, daß sie das Volk lange Zeit für dumm verkauft und in gewisser Weise dumm gehalten haben.

Das Beispiel der Schweiz, wo mit 66% die Verlängerung des Mindesturlaub abgelehnt wurde, kann sich unsere Nomenklature mit ihrem beschränkten Horizont nicht vorstellen.

Es ist allerdings in diesem Land eine ganz andere Kultur gewachsen-das sieht man schon an der Polyglottie. Hier sind auch die Zusammenhänge zwischen Leistung, Verdienst und wirtschaftlichen Möglichkeiten besser bekannt.

Und es geht um Pfründen. Je mehr indirekte Demokratur, desto mehr Verwaltungsebenen und Politische Posten. Dabei ist in der Schweiz mancher Kanton so groß wie bei uns ein Landkreis.

Ein großes Problem in unserer Parteiendemokratur ist, daß der sog. Berufspolitiker sich möglichst schon von Schul-oder Studienzeiten (muß z.B. dann die Promotion etwas verkürzt bearbeiten) an emporrobben muß. Wenn er dann ein Mandat hat, muß dieses möglichst lange währen, um nicht wieder in den oft erwähnten ungeliebten Anwaltsberuf heimzukehren.

Die 2. Sorte ist der Beamtenabgeordnete, für den die Diäten des MDB oder MDL ein Riesensprung sind.

Bei Beamtenabgeordneten/Politikern aus dem wissenschaftlichen Bereich werden sogar die Lehrstühle warmgehalten (z.B.Prof. Lauterbach oder Prof. Nida Rümelin).

In den 50/60er Jahren war übrigens das Gehalt eines Ordinarius ungefähr gleich einer MDL-Diät, heute wohl 30% darunter.

Sie gehen fast keine Risiken ein-wie z.B. kleine Selbständige. Die sind daher kaum vertreten,
außer den Pseudeoselbständigen der Sydici/Anwälte.

Vorstellbar ist, daß die Schweizer da ganz andere Vorstellungen haben. Nicht wie bei uns, wo ein MDL mit 2 oder 3 Semester Literaturstudium sich mangels anderer Qualifikation Literaturwissenschaftler nennt oder abgebrochene Pädagogikstudenten Pädagogen.

In die gleiche Richtung tendieren die plagiierten Promotionen.

Eine weitere der Eitelkeit schmeichelnde Maßnahme ist nach Ende der politischen Kariere die Ernennung zum Honorarprofessor, besonders in den Juristischen Fakultäten (Personalmangel?),
z.B Prof.Rüttgers, Prof.Dieckmann. Warum in der Jur. Fakultät? Weil man da mehr bla bla machen kann.

Wäre doch schön, wenn Dr. Norbert Röttgen nach der sicherlich verlorenen Landtagswahl als Honorarprofessor an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule über Energietechnik und die politische Beeinflußbarkeit der Naturgesetze dozierte. Dozieren kann er ja.

Um den sog. Garderobenprofessor der 70er und 80er Jahre zu erlangen, war eineiges mehr gefragt.

Ja und dann, ja dann die horrende politische Verantwortung.
Da habe ich wohl einen Fehler gemacht-Originalton MPräs Beck, ich habe Fehler gemacht -Originalton AltPräs Wulff.

Da soll mal der Lockführer, der Polizist, der Soldat, der Chirurg, der Rettungssanitäter kommen,
wo doch die Herren/ Damen Politiker Wochen und Monate Zeit hatten, den Kopf zu wiegen.

Ach übrigens versteuern die Politiker eigentlich ihre zahlreichen Geschäftsessen als geldwerte Leistung wie das Lieschen Müller für die über 12 € oder ähnlich hinausgehende Weihnachtsspeisung des Arbeitgebers tun muß.

Vom Fingerhakeln beim Ansetzen von Reisekosten und Kilometerpauschalen mit dem Finanzamt wollen wir nicht reden, auch nicht von Freiflügen etc.

Auf, ihr politikverdrossenen, wählt die PIRATEN, nicht weil die klüger sind, nein damit die anderen zu Verstand kommen.

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