Seitdem die Überschuldungskrise immer wieder für Schlagzeilen sorgt, werden in regelmäßigen Abstä
"Post und GLS geben die erweiterte Maut an die Verbraucher weiter. Spediteure und Trucker schimpfen auf die neue Gebühr – und zweifeln daran, dass sie dem Staat tatsächlich Mehreinnahmen beschert."
06.08.2012 Welt: Neue Gebühr: Lkw-Maut auf Bundesstraßen verteuert Päckchen, von Birger Nicolai
http://www.welt.de/wirtschaft/article108492994/Lkw-Maut-auf-Bundesstrass...
Kommentar: Die Oma, die sich vom Versandhändler was schicken lässt, die alleinerziehende Mutter, die wieder mehr Geld für Lebensmittel ausgeben muss, der Rentner, der ab jetzt für seine Drogerieartikel höhere Preise zahlen muss. Das sind die Opfer der Funktionärsheuschrecken, die vor keiner Steuererhöhung (hier zur Täuschung "Maut" genannt), vor keiner Ausplünderung der Bürger zurückschrecken. Jegliche Gerechtigkeit bleibt hier auf der Strecke, denn bei indirekten Steuern wie dieser wird nicht nach Leistungsfähigkeit besteuert, sondern nur pauschal (Stichwort Kopfpauschale) bzw. nach Umsatz. Auf diese Weise wird selbst das Existenzminimum noch besteuert.
Wer glaubt, dass Steuern von den direkt Steuerpflichtigen (hier die Speditionen) brav bezahlt werden ohne die Preise zu erhöhen, der ist auf dem Holzweg: Wenn eine Steuererhöhung alle in einer Branche gleichermaßen trifft, dann wird die Steuererhöhung vollständig an die Kunden weitergegeben, denn die Kunden können ja nicht ausweichen. Im Ergebnis zahlen also alle Steuererhöhungen dieser Art immer die normalen Menschen und nicht die Unternehmen.
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