Seitdem die Überschuldungskrise immer wieder für Schlagzeilen sorgt, werden in regelmäßigen Abstä
"Die europäische Bankenwelt wird zur Sonderwirtschaftszone. Das ist das Ergebnis des Euro-Rettungsgipfels. Unsere Regierungen räumen der Finanzindustrie eine historisch einmalige Stellung ein: Risiko und Verantwortung werden entkoppelt, der permanente Rettungsschirm darf mit Steuergeldern nicht mehr nur Staaten, sondern auch Banken retten. Solche vom Staat behüteten Sonderwirtschaftszonen kennen wir bisher vor allem aus staatskapitalistischen Ländern wie China."
- Gabor Steingart
In seinem Handelsblatt-MorningBriefing
Kommentare
EURO
2. Juli 2012 - 16:04
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Zur Sonderwirtschaftszone hat
Peter Boehringer erneut deutliche Worte gefunden:
http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2012/07/02/das-...
Andreas Goldbach (nicht überprüft)
6. Juli 2012 - 16:58
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für Leute die nicht so gerne lesen ein link
auch wer nicht so sehr gut die englische Sprache nutzt, er wird an dem Schaubild in diesem link erkennen, wo und wann es brenzlig wird http://www.bbc.co.uk/news/business-18284747
Andreas Goldbach (nicht überprüft)
8. Juli 2012 - 0:30
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der Bundespräsident und die Gipfel
Aus aktuellem Anlaß, der Herr Lammert, Präsident Gauck und so viele Artikel über die Finanzwelt. Ja, endlich dachte ich mir. Der Wolf im Schafspelz nimmt sein Gewand ab. Und zeigt sich. Daher hier meine Antwort etwas ausführlicher. Als im Herbst 2005 in der Umgebung der frz. Hauptstadt maghrebinische, arabische Jugendliche unter anderem gegen ihre miserablen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und eine rigide Obrigkeit protestierten, titelte das Wall Street Journal, sie wären zu sehr mit demonstrieren beschäftigt, anstatt sich einen Job zu suchen. (Bitte den Begriff "job" mal im Duden nachschlagen). Dieser Tage schreibt dieselbe Zeitung, dass QE3 immer noch nicht reichen würde, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Was der Chef der EZB als Rekord an niedrigem Zins verkündet, das reicht offenbar nur für eine Atempause. Desgleichen zeigt das WSJ dieser Tage, welche Unsummen täglich durch die Glasfaserkabel gepumpt werden, bis zu 800 Billionen.
Daher hier als Empfehlung ein Link vom Cicero-online vom 29.06.12! Ein Tag nur vor der Zustimmung zum ESM im Bundesrat und Bundestag. Der Titel des Artikels nennt es schon: Der Kaiserin neue Kleider!
http://www.cicero.de/berliner-republik/merkel-esm-fiskalpakt-der-kaiseri...
Die Kanzlerin hat de facto nicht nur Sommerpause, sie hat faktisch auch nicht mehr viel an Instrumenten zur Hand in einer der weiteren Erklärungen auf einem der vielen weiteren Gipfel. Und erinnert sei an einen Herrn J. Trittin, der da auf die Kanzlerin schimpfte, indem er diese Geldverschwendung als "dicke Bertha" bezeichnete. Am Ende hat Herr Trittin aber dann wohl für den Superlativ derselben Bertha gestimmt. Vielleicht ist ein eloquenter Forumsteilnehmer hier, der den Superlativ ausformulieren kann?
Kurz gesagt, die eigentlichen Verursacher dieser Misere melden sich zu Wort! Die Finanzmärkte! Es ist längst an der Zeit einer ganzen Reihe von Teilnehmern dieser Finanzinstitute den Hahn zuzudrehen!
(Beispiele für derlei Mißwirtschaft hat es mit der Commerzbank, HRE, WestLB, ach Herr Landowsky vor langer Zeit auch noch, die fehlen mir nicht wirklich!) Und selbst Herr Draghi sagte gestern, dass es eine Weile dauern wird bis der Effekt dieser Maßnahmen beim Endverbraucher ankäme. So, als Denksportaufgabe: Welchen Zeitraum und welchen Effekt meint er?
Und aus gegebenem Anlaß zum Interview von N. Lammert, der die Expertenmeinungen für überflüssig hält, weil er die hauseigenen Experten schätzt: Dann soll die Kanzlerin doch einmal Klartext reden! Außer weiter Geld in den Bankensektor zu pumpen, wer hat da noch Vorschläge?