Status Quo ist keine Marktwirtschaft



"Der status quo ist keine freie Marktwirtschaft, der diesen Namen verdienen würde. Bei Staatsquoten von 40% und mehr kann kaum davon gesprochen werden, dass die Wirtschaft frei ist. Der gänzliche Einfluss des Staates bemisst sich auf 60 – 70%, wenn man zu den direkten Steuern, auch Sozialabgaben, indirekte Steuern, verpflichtende Mitgliedschaften (IHK-Pflichtmitgliedschaft) und Abgaben (GEZ) betrachtet. Dies bedeutet, dass von jedem verdienten Euro nur über etwa 30 - 40 Cent frei verfügt werden kann."

"Das, was wir seit Jahrzehnten erleben, ist kein Kapitalismus, sondern Nepotismus. Die Verflechtung von Staat und Wirtschaft hat dazu geführt, dass wirtschaftlicher Erfolg von den Beziehungen zu Bürokraten und Politkern abhängt. Die Missachtung marktwirtschaftlicher Elemente und das fahrlässige Fehlinterpretieren des Wortes „sozial“ hin zu mehr Staat, mehr Umverteilung und mehr Regulierung, resultierten darin, dass die von Ludwig Erhard ins Leben gerufene „soziale Marktwirtschaft“ zu einer ungerechten Vetternwirtschaft verkommen ist."

Soziale Marktwirtschaft ist freie Marktwirtschaft
12.09.2012, von Kevin Spur, Forum Ordnungspolitik

http://www.forum-ordnungspolitik.de/newsroom/gastbeitraege/1200-soziale-...