Bundestag

Funktionärsfeudalismus in Aktion: Oberste Funktionärskaderin ersetzt versagenden Funktionär durch loyalen, dauerbeurlaubten EU-Beamtenfunktionär

So funktioniert der Feudalismus der Funktionäre, heute schön zu sehen am Beispiel der Funktionäre Merkel, Röttgen und Altmaier: Ein versagender Funktionär (Röttgen) muss als Sündenbock für Schrottpolitik herhalten und wird gefeuert. Auf seinen Posten wird dann der loyalste Funktionärskader (Altmaier), der greifbar ist, von der Oberfunktionärin (Merkel) gehievt. Kompetenz, Fachwissen, eigene Urteilsfähigkeit bzgl. des Fachbereiches oder gar Bürger-Orientiertheit spielen keine Rolle.

Bundesbank rechnet mit überdurchschnittlicher Inflation - Märkische Allgemeine, Dow Jones

Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass Deutschland mit überdurchschnittlichen Inflationsraten zum Abbau der Leistungsbilanzungleichgewichte im Euroraum beitragen wird. Der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung, Jens Ulbrich, sagte bei einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundestags, "reguläre marktliche Anpassungsprozesse" würden dazu führen, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit der Peripherieländer gegenüber Deutschland verbessern werde. [...]

Funktionäre und Propagandaleute der Ausbeutungskartelle unter sich: Realsatire Deutscher Bundestag - Aktionsbündnis Direkte Demokratie

"Der Bundestag, der laut Verfassung das Volk repräsentiert (nicht umgekehrt!) hat eine Anhörung zum ESM durchgeführt. Und zufällig sind nur ESM-Extremisten und Euro-Fanatiker zu Wort gekommen. Kein Prof. Sinn. Kein Prof. Lucke. Keiner der über 100 VWL Professoren, die sich gegen die Transferunion ausgesprochen haben. Kein Prof. Feld, seines Zeichens Wirtschaftsweiser. Kein Prof. Hankel. Nein, es gibt in diesem Land keine Opposition gegen den ESM. Nein, es gibt keine Gründe, um gegen den ESM zu sein. Ja, alle Bundesbürger wollen entrechtete Untertanen der Euro-Diktatur werden.

Kritik an Fiskalpakt: Hollande-Ruck der SPD grenzt an Vaterlandsverrat - Welt

"Wie Frankreich will die SPD Änderungen am Fiskalpakt. Ihre Forderung nach einem Wachstumsplan würde alle Sparvorgaben aufweichen. Doch eine Abkehr vom Reformkurs darf es nicht geben."
"Dass der Sozialist mit dem Versprechen die Wahl gewann, sich Merkels Spardiktat zu widersetzen, gefällt den deutschen SPD-Strategen."

Das ESM-Finanzierungsgesetz beinhaltet zusätzliche Bankrottrisiken für Deutschland in Höhe von hunderten Milliarden Euro

"Es ist grotesk, aber wahr: EU und Europa-Politik benutzen das Scheitern – nicht den Erfolg – des Euro"

"Es ist grotesk, aber wahr: EU und Europa-Politik benutzen das Scheitern – nicht den Erfolg! – des Euro, um ihr eigentliches Ziel: den Bundesstaat Europa über Vertrags- und Verfassungsbruch und die Ausmerzung aller deutschen Vorbehalte dagegen (Stabi-Pakt und No-Bail-Out-Klausel) zu erreichen. Das Bundesverfassungsgericht wäscht wie Pontius Pilatus seine Hände in Unschuld, es hat die Verantwortung für diese Ungeheuerlichkeiten an das deutsche Parlament abgegeben.

ESM-Ermächtigungsgesetz: “Das Bundesverfassungsgericht wäscht wie Pontius Pilatus seine Hände in Unschuld” - Prof. Dr. Hankel

Behördenleistungsstellen sollten nicht von Parteifunktionären gekapert werden können

Die aktuelle Diskussion in der Piratenpartei zum Thema Regierungsfähigkeit (siehe Link unten) wirft ein Schlaglicht auf einer der fundamentalen Fehlkonstruktionen und Skandale fast aller Länder: Der Umstand, dass Parteifunktionäre sich das "Recht" verschafft haben, die obersten Behördenleitungsstellen direkt selbst zu besetzen bzw. untereinander zuzuschanzen. Egal, was die Kompetenz oder Erfahrung angeht.

Nur Bürger werden über ihre Verlustrisiken weder informiert noch gefragt: Weidmann informiert Ausschuss des Bundestages über IWF-Brandmauer - Handelsblatt

"Die G20-Länder hatten sich auf eine Aufstockung des Hilfsfonds des IWF auf mehr als 430 Milliarden US-Dollar verständigt. Deutschlands Beitrag will sich die Bundesbank jetzt vom Haushaltsausschuss bestätigen lassen."
"Von den 150 Milliarden Euro der Euro-Länder steuert Deutschland über die Bundesbank rund 41,5 Milliarden Euro bei. Weidmann fordert laut „SZ“, dass das Parlament den Plan formell mitträgt, weil das finanzielle Risiko beim Steuerzahler liege."

25.04.2012 Handelsblatt: Medienbericht: Weidmann informiert über IWF-Brandmauer

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