Christian Ortner

520 Milliarden neue Schulden – noch brutaler kann man nicht sparen... - ortneronline, Die Presse

"Es war ja wirklich eine unglaublich brutale, eiskalte und neoliberale Sparpolitik, mit der die Menschen in der EU auch 2012 drangsaliert worden sind. Das wahre Ausmaß dieser Brutalität erkennt man am besten daran, dass die Regierungen der 27 EU-Staaten 2012 zusammen bloß 520 Milliarden Euro mehr ausgaben, als sie einnahmen – ein noch härterer Sparkurs ist schwer vorstellbar":

520 Milliarden neue Schulden – noch brutaler kann man nicht sparen…
10. Mai 2013, von Christian Ortner, ortneronline

Europa-Standpunkte am Rande der Nachvollziehbarkeit: Eine gemeinsame Verteidigungspolitik als "Horrorvorstellung" - Aachener Nachrichten, Wiener Zeitung

Griechenland: Schritt für Schritt, Schnitt um Schnitt - Wiener Zeitung

"Die immer wieder kolportierte - und grundsätzlich ja nicht ganz unrichtige - Behauptung, mit den Milliarden der Gläubigerstaaten werde Zeit für Griechenland erkauft, ist ergänzungsbedürftig: Derzeit wird nicht nur Zeit für Griechenland, sondern auch für die Regierungen in Berlin und Wien gekauft. Dass sie damit letztlich das Geld der Steuerzahler benutzen, um denen bis zum Herbst 2013 den klaren Blick auf das Fiasko der Rettungspolitik zu verstellen, ist nicht frei von politischem Zynismus."

Das Kartell der Steuervögte - Wiener Zeitung

"Sollten sich die EU-Staaten tatsächlich darauf verständigen, den Steuerwettbewerb mit solchen brachialen Methoden erheblich zu behindern, handelten sie nicht viel anders als etwa Banken, die sich über Konditionen und Zinssätze verabredeten. Man nennt das gemeinhin ein Kartell, und wer sich dabei erwischen lässt, hat die Staatsanwaltschaft am Halse - außer natürlich es handelt sich nicht um Unternehmen, sondern um Staaten, die Kartelle zum Schaden ihrer Bürger bilden.

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