[...] Die Zeitungsverleger versuchen sich als Trittbrettfahrer der Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie, die in der Tat mit massenhaften Urheberrechtsverletzungen zu kämpfen haben. Christoph Keese, ehemals Journalist und nun Cheflobbyist des Axel-Springer-Verlags, schreibt: “Gewerbliche Kopisten (stehlen) oft tausende Artikel auf einmal.” Es mag sogar Einzelfälle wie diesen geben, aber zum einen sind die Verleger bis heute jeden Beleg dafür schuldig geblieben, dass das auch nur eine prozentual messbare Auswirkungen auf ihre Umsätze hat.
Über der in ihrem kartellrechtlichen Kern solide verankerten Marktwirtschaft beginnen Wolken einer sich auf Dauer einrichtenden planification européenne aufzuziehen.
Populismus ist nicht einfach. Gerade in der Anfangsphase ihres Feldzuges weht Populisten der kalte Wind aus den Deutungsetagen der Eliten entgegen. Populistische Anführer müssen daher durchaus robuste Typen sein. Ein Stück Sendungsbewusstsein, der Glaube an die besondere Mission verleiht ihnen Kraft und Dynamik. Und man benötigt eine ordentliche Portion Chuzpe. Mehr noch: Man muss innerlich bereit sein, den eingeschlagenen Weg immer weiter zu gehen, die Tabubrüche und Regelverletzungen, welche dem Populismus eigen sind, zu steigern, ja zu radikalisieren.
"Wieso regen wir uns auf über billige chinesische Solarmodule? Eigentlich sollten wir uns einfach bedanken und freuen, dass die Energiewende so etwas günstiger vonstatten geht."
"Nach massiver Kritik an der angeblich regulierungswütigen EU-Bürokratie dürfen auf den Tischen von Restaurants auch künftig kleine Kännchen oder Karaffen mit Olivenöl stehen." EU-Kommissar Dacian
Es sind ja doch zu viele der Auffassung, vielleicht mangels Anwesenheit einer geschlossen-totalen Braunpartei, oder eben weil man das falsche, von tatsächlichen Tätern und Verursacherstrukturen abl
"Warum die deutsche Energiewende teuer und wirkungslos ist - und wie es die USA besser machen"
18.03.2013 Spiegel: Debatte: Erdgas gegen den Klimawandel, von Bjørn Lomborg
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