Direkte Demokratie

Bürgerbeteiligung: Deutsche fühlen sich gegenüber EU-Politik ohnmächtig - Welt

"Nur wenige Bürger glauben, dass sie die Europa- und Bundespolitik mitgestalten können. Doch viele pochen auf mehr Mitsprache. Das Vertrauen in die Politiker sinkt."
"Politiker treffen Entscheidungen gegen den Willen der Wähler, denken eher an sich selbst als an das Gemeinwohl und treiben manchen Bürger mit ihrer Inkompetenz gar zu Straßenprotesten: Solche Ansichten sind in Deutschland weit verbreitet, glaubt Richard Hilmer, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap. Sein Fazit: "Das Verhältnis zwischen Bürgern und Politik in Deutschland ist gestört." "

Ferdinand Kirchhof: Verfassungsrichter für Volksabstimmung über Euro - Welt

"Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, fordert mehr direkte Demokratie in der EU – und kann sich sogar ein Referendum über den Euro vorstellen."
"Direkte Demokratie ist dort angebracht, wo für die Unionsbürger grundlegende Entscheidungen getroffen werden sollen. Dazu zählen zum Beispiel die Verträge und auch der Euro."
"Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass ein Brüsseler Sparkommissar über nationale Haushalte entscheidet – auch nicht über den griechischen."

Direkte Demokratie als Konfliktherd in mehrsprachigen Ländern? - DirekteDemokratie

Voraussichtlich am 18. Februar 2012 werden die lettischen Stimmberechtigten darüber entscheiden, ob Russisch als zweite Amtssprache neben dem Lettischen eingeführt werden soll. Die Bewegung «Muttersprache» hat 187′000 Unterschriften gesammelt und damit die Marke von 10 Prozent der Teilnehmerzahl bei den letzten Wahlen überschritten, die nötig ist, um eine Volksinitiative zur Abstimmung zu bringen, wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) in ihrer Ausgabe vom 23. Dezember 2011 auf Seite 6 (leider nicht verlinkbar) berichtete. Die Vorlage hat allerdings geringe Erfolgschancen.

Nehmt Euch die Schweiz als Vorbild! Oder nicht?

Direkte Demokratie hält den Staat schlank - Handelsblatt

Wenn Staaten Schulden machen, dann tun sie das oft hemmungslos. Selbst gesetzliche Grenzen helfen oft nicht. Eine Schweizer Studie weist ihnen einen bestechend einfachen Weg zum Sparen: Sie sollen die Bürger fragen.

Deutschland und die €-Krise: Wankt die EU? Schweiz als Vorbild für Deutschland?

Schuldenkrise, Eurokrise - wie sieht die Zukunft von Europa aus? Sind die Tages es € gezählt? Wie lange ist Deutschland noch bereit für die Schulden der anderen Länder geradezustehen? Was für Konsequenzen hat die Krise auf die Schweiz? Darüber diskutieren Christoph Romer und Claudio Zanetti mit dem deutschen FDP Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler, welcher mit einer Mitgliederbefragung in seiner Partei die Regierungskoalition von Bundeskanzlerin Merkel ins Wanken bringen könnte. Nun wurde Frank Schäffler mit dem "Liberal Award" der Schweizer Jungfreisinnigen ausgezeichnet.

„Der Euro darf nicht zum Spaltpilz in Europa werden“ - Handelsblatt

"Hat der Euro eine Zukunft? Wenn die Bürger stärker in die Rettung der Gemeinschaftswährung einbezogen werden, dann ja, meint der FDP-Politiker Schäffler. Er plädiert für mehr direkte Demokratie in Euro-Fragen."
"Die Volksabstimmung ist darum ein qualifiziertes Instrument, um die Politik zu entschleunigen und davon abzuhalten, eigenen oder fremden Interessen anstelle den Interessen aller Bürger zu dienen. Die Qualität der Politik wird so verbessert."

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