Euro

"In der Bundesbank gibt es echte Euro-Gegner" - Bild

In der Europäischen Zentralbank (EZB) wachse "die Sorge" vor dem am 11. Juni anstehenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum s.g. "Euro-Rettungsschirm" (ESM), berichtet die "Bild"-Zeitung. Die Verfassungsrichter hatten im vergangenen September den ESM-Fonds zwar "unter Auflagen" "genehmigt, zugleich aber große Bedenken gegen einen unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen bestimmter Euro-Krisenstaaten (u.a. Italien, Spanien) geäußert": Auf diesem Wege die Staaten zu finanzieren, sei "untersagt"", schreibt "Bild" weiter.

Warum ein Nord-Euro nicht funktionieren würde

Die nicht enden wollende Überschuldungskrise führt immer wieder zu Spekulationen oder Forderungen nach einem Nord-Euro, neuerdings auch Kern-Euro genannt. Die Idee dabei ist, dass ein kleineres Währungsgebiet mit geldpolitisch ähnlich orientierten Bürgern, Notenbanken und Regierungen (deutlich) besser funktionieren würde als die jetzige Euro-Zone.

Ein Narrativ zum angeblich kommenden Ende des Euro - Tagesspiegel

Der französische Finanzminister lobe sich selbst dafür, "den Deutschen endlich beigebracht zu haben, wie man vernünftige Wirtschafts- und Finanzpolitik macht", schreibt Ursula Weidenfeld im Tagesspiegel. Finanzminister Pierre Moscovici zeige so, "dass Frankreich an der Zukunft der Gemeinschaftswährung" nicht mehr viel liege, "dafür aber um so mehr daran, sich noch ein paar Monate um ernsthafte Reformen herumzumogeln." "Die kurze Geschichte der Gemeinschaftswährung" sei "reich an Episoden über Vertragsverletzungen, Täuschungen und Betrug.

AfD-Chaos in Bayern: Euro-Gegner treten nicht zur Bayern-Wahl an - Junge Freiheit, Focus, t-online

Fehlende Verwurzelung: "Die Partei solle sich auf das Kernthema Euro konzentrieren, nicht auf Milchpreise", sagte Parteichef Bernd Lucke und "warnte vor der Abstimmung vor einem Antritt. Das Risiko eines Scheiterns so kurz vor der Bundestagswahl wäre zu groß, zumal die AfD in Bayern "nicht verwurzelt" sei, sagte er. "Ich bin nicht bereit dieses Risiko einzugehen." t-online titelt: "AfD kneift vor Bayern-Wahl":

AfD tritt nicht zur bayerischen Landtagswahl an
11.05.2013, Junge Freiheit

'Empire germain' als Vormacht in Europa: Deutschlands Rechte, unüberlegte Berlinstaatstotalisierer wollen Frankreich loswerden - Handelsblatt, Welt

"Deshalb macht eine Aufspaltung der Eurozone nur dann (Hans-Werner) Sinn, wenn Frankreich und Deutschland getrennte Wege gehen." "Wenn Hans-Werner Sinn darauf" hinweise, "dass Frankreich und Deutschland "aus politischen Gründen" in einem gemeinsamen Euro verbleiben" sollten, dann hieße das, er fände dafür "keine ökonomischen Gründe mehr". Meint Hans-Olaf Henkel finden zu müssen:

Frankreich – Deutschland: Scheidung nötig! Teil 2
06.05.2013, 10:49, von Hans-Olaf Henkel, Handelsblatt

Die litauische Präsidentin im Gespräch: „Wir wissen, dass Europa unser Schicksal ist“ - FAZ

"Die litauische Präsidentin und designierte Karlspreisträgerin Dalia Grybauskaite erklärt im Interview, warum ihr Volk trotz dramatischer Lohnkürzungen gelassen bleibt und warum Litauen daran festhält, bis 2015 den Euro einzuführen."

08.05.2013 FAZ: Die litauische Präsidentin im Gespräch: „Wir wissen, dass Europa unser Schicksal ist“

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/die-litauische-praesid...

Für ein Europa der Freiheit und der Bürger - FNS

AfD offenbar dauerhaft anziehend für rechten Rand: Hamburger Kandidat tritt aus "Alternative" aus - Hamburger Abendblatt, Kölnische Rundschau

"Für Sigurd Greinert ist eine rote Linie überschritten": "Er sei nicht mehr sicher, ob sich die "Alternative für Deutschland" (AfD) am Ende als eine Partei entpuppen werde, in die er "niemals eingetreten wäre". Sigurd Greinert trete deshalb "mit sofortiger Wirkung" aus der gerade erst gegründeten Euro-Gegner-Partei aus, berichtet Christian Unger in einem Artikel für das "Hamburger Abendblatt". Greinert habe bisher als Bundestagskandidat für die Neupartei antreten wollen. "Von seinem Listenplatz 5" ziehe er sich ebenfalls zurück.

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