Euro-Aus

Paralellwährungen: "Forget Euro Breakup - Think Euro Mutation" - WSJ, DWN

Thomas Mayer, der ehemalige Chefvolkswirt der Deutsche-Bank hält die Entstehung von zwei neuen Währungen neben dem Euro für den wahrscheinlichsten Ausgang der Euro-Krise:

"The likelier outcome is the emergence of two new currencies that will operate alongside the euro, creating a three-tier monetary union."

Forget Euro Breakup - Think Euro Mutation
November 19, 2012, 3:39 p.m. ET, by Thomas Mayer, The Wall Street Journal

"Euro in der heutigen Form gibt es in 15 Jahren nicht mehr" - Handelszeitung

Den Treuschwüren der Politik zum Trotz: Der Schweizer Ökonom und Geldtheoretiker Ernst Baltensperger glaubt im Interview mit der "Handelszeitung" nicht an eine Lösung der schwerwiegenden Probleme:

"Euro in der heutigen Form gibt es in 15 Jahren nicht mehr"
10.10.2012, 14:06, von Armin Müller und Pascal Ihle, Handelszeitung

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/europa/euro-der-heutigen-form-gi...

Folgen der Politfunktionärswirtschaft: "Wir werden eine Stagflation bekommen, also eine schrumpfende Wirtschaft, zunehmende Arbeitslosigkeit und gleichzeitig steigende Preise. Eine Katastrophe für die Bevölkerung!"

Mr. Dax kritisiert die Politik des billigen Geldes und die Anleihekäufe der EZB. Er favorisiert Sachwerte und bereitet sich auf den Zusammenbruch der Währungsunion vor.

Dirk Müller: "Inflation und Stagnation führen in die Katastrophe"
21.09.2012 09:42, von Benjamin Summa, finanzen.net

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Interview-Exklusiv-Dirk-Mueller...

Kurzkommentierung:

Regierungsnaher Konzernfunktionär warnt vor Ende des Euro und "Rückfall ins Jahr 1945" - Süddeutsche, Focus

"Mit einem eindringlichen Appell hat Roland Koch, Vorstandschef des Dienstleistungs- und Baukonzerns Bilfinger-Berger, vor einem Scheitern der gemeinsamen Währung gewarnt. Ein Zerstören des Euro würde das Zusammenwachsen Europas auf Null stellen, sagte Koch der „Süddeutschen Zeitung“ vom Freitag. „Null ist aber nicht 1990. Null ist 1945.“ Er würde deshalb „dringend davon abraten“, auszuprobieren, was passiert, wenn Griechenland die Währungsunion verlässt. „Wenn der erste Staat aus dem Euro aussteigt, beginnt die Diskussion und Spekulation über den nächsten.“"

"Frage der Zeit": Finnischer Außenminister fordert Pläne für Euro-Ende - Telegraph, Handelsblatt

"Finnlands Außenminister Erkki Tuomioja hat ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone als unausweichlich bezeichnet. In einem Interview mit der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ forderte er die Länder Europas auf, sich darauf vorzubereiten. „Es gibt keine Regeln dafür, wie man den Euro verlässt, aber es ist nur eine Frage der Zeit“, sagte der Minister. „Entweder der Süden oder der Norden wird wegbrechen.“"Die Gemeinschaftswährung sei wie eine Zwangsjacke, die Millionen Menschen in Not bringe und die Zukunft Europas zerstöre.

Prof. Homburg: "Euro-Aufgabe oder EU-Zentralstaat" - DW

"Es ist auch kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Empfängerländer werden auch über lange Sicht Unterstützung brauchen. Und jetzt im Fall Spaniens geht es um kleinere Banken, die fraglos nicht systemisch wichtig sind. Insofern haben wir hier eine Ausweitung der Rettungsmaßnahmen, was absolut unverständlich ist. Es gibt keinen Grund, allgemein europäische Steuergelder in diese spanischen Kleinbanken zu geben. Das Problem wird immer weiter verschlimmert und ich denke, dass deshalb auf Dauer der Euro nicht haltbar ist."

Politiker: 'Man werde alles zur Euro-Rettung tun' - Juncker will "alle verfügbaren Mittel" einsetzen - Blair: Die Deutschen müssen den Euro retten - NZZ, Focus, Bild, FAZ

"Führende Vertreter der Euro-Zone haben sich am Wochenende um eine Beruhigung in der Euro-Schuldenkrise bemüht. Die deutsche Kanzlerin Merkel liess nach einem Telefonat mit dem italienischen Ministerpräsidenten Monti mitteilen, dass «Deutschland und Italien alles tun werden, um die Euro-Zone zu schützen». Auch müssten die Beschlüsse des letzten Euro-Gipfels zur Sicherung der Euro-Zone rasch umgesetzt werden. Eine fast gleichlautende Erklärung hatten Merkel und der französische Präsident Hollande am Freitag abgegeben.

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