Euro-Länder

Wir brauchen die geldpolitische Antimateriebombe

Wenn man die Politiker sowie die Lobbyisten der Finanzbranche diese Monate anhört, so sind diese noch viel zu zaghaft in ihren Forderungen, sie sind erst bei der geldpolitischen Atombombe angekommen (http://www.deutschland.net/content/euro-brandstifter-tnt-reicht-nicht-je...), d.h., die Politiker wollen 1 Billion Euro frisches Geld drucken können, um es ihren Klientelen weiterzureichen bzw. irgendwelche Projekte damit durchzuführen.

Euro-Rettungsfonds einige Jahre parallel: Merkel akzeptiert höhere Haftung - FAZ

Amerika und andere drängten seit langem: Die Bundesregierung ist nun doch bereit, den Schutzwall für die Eurozone aufzustocken. Damit dürfte auch die deutsche Milliarden-Beteiligung am Rettungsschirm weiter wachsen. [...]

Die Euroländer stehen unter großem Druck internationaler Partner, die Schutzwälle gegen die Schuldenkrise zu verstärken. Partner der G20-Staatengruppe sind sonst nicht bereit, ihrerseits den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu stärken, damit diese internationale Finanzfeuerwehr Krisenstaaten besser helfen kann. [...]

Der Euro plündert die Bürger in Deutschland

Hatte der Lebensstandard des Bürgers in der Bonner Republik noch in der Weltspitze gelegen, liegt derjenige des Bürgers der Berliner Republik heute nur noch im Mittelfeld entsprechender Vergleichslisten, und dies mit weiter abwärts weisender Tendenz. Ursächlich hierfür ist insbesondere das Eurosystem, sagt Dieter Spethmann, das Bürgern in Deutschland seit dessen Einführung 1999 unablässig Schäden zufügt, die den Bürgern von Politikern mit größten Mühen verborgen gehalten werden. Das Kernproblem des Euros kann nicht gelöst werden, auch nicht durch dauerhafte Krisenhilfe.

Euro-Krise: Einigung auf Rettungspaket für Griechenland - Welt

Die Euro-Länder haben sich im Grundsatz auf einen Rettungsplan für das hochverschuldete Griechenland geeinigt und das zweite milliardenschwere Rettungsprogramm beschlossen. Vorangegangen war eine rekordverdächtige Marathonsitzung. [...]

Das Hilfspaket besteht dem Vernehmen nach aus 100 Milliarden Euro öffentlichen Hilfen sowie 30 Milliarden Euro für Garantien, um den privaten Gläubigern einen Anreiz zum Tausch ihrer Anleihen zu bieten.

Mit dem Hilfsprogramm und dem Schuldenverzicht wird Griechenland erneut in letzter Minute vor dem Staatsbankrott bewahrt. [...]

Schuldengrenze: Die Euro-Länder prassen ohne jedes Limit - Handelsblatt

"Um künftigen Krisen vorzubeugen, wollen sich die Euro-Länder neue Schuldenbremsen geben. Doch harte Fiskalregeln gibt es schon seit der Einführung des Euro. Bislang hat das jedoch kaum genutzt."
"Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Fiskalpakt als eine „wirkliche Meisterleistung“. Gelingt das Projekt, wäre es in der Tat ein historisch beispielloses Jahrhundertwerk. Nur: Kaum ein Ökonom glaubt, dass es gelingt."

14.02.2012 Handelsblatt: Schuldengrenze: Die Euro-Länder prassen ohne jedes Limit

Finanzexperte Frank Schäffler und ehemaliger Verfassungsrichter fordern Volksabstimmung über Euro-Rettung

Griechenland muss nachsitzen - Kritik an Italien - Reuters

"Griechenland war als erstes Euro-Land über seinen Schuldenberg gestolpert und konnte im Mai 2010 nur mit einer Kreditzusage von 110 Milliarden Euro seiner Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds vor der Staatspleite gerettet werden. Als Gegenleistung hat das südeuropäische Land Reformen und einen strikten Sparkurs versprochen. EU, IWF und EZB prüfen regelmäßig, ob die Regierung in Athen ihre Zusagen einhält. Der IWF wollte die jüngsten Beratungen bis zum 5. September abschließen und dann grünes Licht für die nächste Kreditrate geben.

Zum Euro - Ein System kollabiert

Der Entwurf für einen Vertrag zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), über den das Kabinett heute berät, ist öffentlich. Der Vertrag stellt ein Ermächtigungsgesetz zur faktischen Abschaffung weitreichender und grundlegender demokratischer Befugnisse der Euro-Länder dar, diesmal ein wenig subtiler eingefädelt und formuliert, als es im Falle des europäischen Verfassungsentwurfes des früheren französischen Präsidenten Giscard d’Estaing oder beim Vertrag von Lissabon der Fall war.

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