Euro-Raum (Euroraum)

Bundesbank rechnet mit überdurchschnittlicher Inflation - Märkische Allgemeine, Dow Jones

Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass Deutschland mit überdurchschnittlichen Inflationsraten zum Abbau der Leistungsbilanzungleichgewichte im Euroraum beitragen wird. Der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung, Jens Ulbrich, sagte bei einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundestags, "reguläre marktliche Anpassungsprozesse" würden dazu führen, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit der Peripherieländer gegenüber Deutschland verbessern werde. [...]

Weidmann-Rede: Was ist das beste Rezept, was der beste Maßnahmen-Mix? - Rede beim Economic Club of New York

Euro-Zone in Nöten: Schuldenberg wächst weiter - Wirtschaftsblatt, Eurostat

Der Schuldenberg in der Eurozone wächst auf Rekordhöhen. 2011 erreicht er nach heute veröffentlichten Eurostat-Angaben 87,2 Prozent der Wirtschaftsleistung der Euroländer, berichtet das Wirtschaftsblatt zu den heute veröffentlichten Eurostat-Zahlen zu Defizit und Verschuldung im Euroraum, erlaubt sind nach Euro-Stabilitätskriterien 60 Prozent. "Seit 2007 stieg der Schuldenberg getrieben von der Finanz- und Schuldenkrise kontinuierlich an. Hielten zuletzt Spaniens Probleme die Märkte in Atem, so schreckt jetzt das Scheitern der Regierung in den Niederlanden auf.

Europäisches Schneebälle-Rösten

"Wir laufen doch mit unserer Verschuldens- und Bürgschaftspolitik in Billionenhöhe mitten in den Crash hinein. Und alle bisherigen Versuche in Sachen Griechenland gleichen in der Rückschau dem Bemühen, Schneebälle zu rösten – um Franz Josef Strauß zu zitieren. Das konnte nicht klappen. Schon vor zwei Jahren gab Griechenland bei Einnahmen von 45 Milliarden 110 Euro-Milliarden wieder aus. Als ich damals vorschlug, dass insolvente Staaten aus dem Eurosystem ausscheiden, aber in der EU bleiben sollen, war ich noch ein einsamer Rufer in der Wüste.

Argentinisches Vorbild für Rettungseuropäer 'unzumutbar': Lieber wirft man schlechtem Geld noch mehr gutes hinterher - FAZ, Spiegel, DNET, Telegraph, RT

Bundesregierung: Euro-Rettungsschirm wächst auf eine Billion Dollar - Griechen bringen Gelder ins Ausland - Focus

Nach Informationen von Focus sollen die 500 Milliarden Euro des geplanten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) um nicht verbrauchte 250 Milliarden Euro aus dem aktuellen Rettungsfonds aufgestockt werden. Die Gesamtgarantie für Staatskredite im Euroraum liege damit bei einer Billion US-Dollar (750 000 Milliarden Euro) und könne die internationalen Finanzmärkte beeindrucken, hieß es, laut Focus, in Koalitionskreisen.

Schäffler: "Galoppierende Inflation oder Kern-Euro" - "Euro-Raum kann nicht so bleiben" - Frank Schäffler

Herr Schäffler, nach dem Euro-Gipfel in Brüssel tun alle wieder so, als sei alles auf gutem Wege. Ist es das wirklich?

Das wird man erst in den nächsten Tagen sehen. Bisher war jeder Gipfel ein großer Erfolg, und hinterher kam die Ernüchterung. Ich bin eher geteilter Meinung. Der Euro-Raum kann so nicht bestehen bleiben. Einzelne Länder werden aus der Euro-Zone austreten – Länder wie Griechenland und Portugal.

Und damit wären dann die Grundlagen für einen funktionierenden Euro geschaffen?

Vertrag über den Europäischen Stabilitätsmechanismus unterzeichnet - EU-Rat

Der neue Vertrag zur Einrichtung eines Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ist am 2. Februar in Brüssel von den Botschaftern der Länder des Euro-Raums unterzeichnet worden. Der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, begrüßte die Unterzeichnung des Vertrags und erklärte, dieser ständige Krisenmechanismus werde dazu beitragen, Vertrauen wiederzugewinnen und die Solidarität und Finanzstabilität im Euro-Raum sicherzustellen.

Vertrag über den Europäischen Stabilitätsmechanismus unterzeichnet
02.02.2012, Europäischer Rat

Was die Signale aus Davos und von der Fed bedeuten - Manfred Gburek

[...] Europäische Staatsanleihen repräsentieren einen Betrag von insgesamt über 8 Billionen Euro. Käme es zu größeren Schuldenschnitten allein in den oben genannten Ländern, müsste ein so großer Teil davon abgeschrieben werden, dass sogar die Europäische Zentralbank (EZB) mit Rettungsaktionen überfordert wäre. Allein schon daraus folgt, dass es nur noch auf die Modalitäten der Euro-Rettung ankommt, aber nicht auf deren Ausgang. Denn der wird positiv sein, jedenfalls im Sinn der Schuldner. Auch das ist ein wichtiges Fazit meiner Informanten aus Davos.

Wenn der Bankenkrach kommt … gburek.eu, goldseiten.de

Wir haben eine Woche voller Turbulenzen hinter uns und noch turbulentere Wochen, ja Monate vor uns. Dabei geht es um die Probleme der Geschäftsbanken, der Europäischen Zentralbank (EZB) und ganz besonders um Problemlösungen durch die Politik. Dass Sie als Anleger von all dem betroffen sein werden, lässt sich nicht vermeiden. Aber Sie können den Schaden begrenzen. [...]

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