Euro-Währungsunion

Charts des Grauens: Die Eurozone ist in der kritischsten Phase ihres Bestehens und am Rande des Kollapses - Querschüsse

Die Eurozone ist in der kritischsten Phase ihres Bestehens und am Rande des Kollapses, sieht man auf das europäische Bankensystem und auf die Marktkapitalisierung der Banken ist der Kollaps sogar bereits vollzogen. Ein paar Charts des Grauens, als Mahnmal der Fehlkonstruktion eines Währungsraumes, einer Schuldenkrise, die logische Folge der wirtschaftlichen Ungleichgewichte war und deren vermeintliche Bekämpfung mittels völlig destruktiver Maßnahmen (Austerität) erst richtig in die Abwärtsspirale führte:

Preparing for "Grexit" - ABC

Economist Dr Oliver Hartwich (The New Zealand Initiative) predicts that a Greek exit from the Eurozone will be chaotic but insists that it remains the country's best hope.

Preparing for 'Grexit' (ABC News 24, 19 May 2012)
[Video] http://www.youtube.com/watch?v=83014CXoBh0

Prof. Hankel: Euro wird eine Art Transfer-Rubel oder die Mark der DDR

"Der Euro ist auf dem schlimmsten Wege, eine Art Transfer-Rubel oder die Mark der DDR zu werden, also eine reine Binnenwährung“, sagt er. Sollte die Euro-Gemeinschaft mit politischer Gewalt aufrecht erhalten werden, dann drohe aus dem Euro die Schwachwährung der Weltwirtschaft zu werden, die dann außerhalb der Währungsgrenzen keiner mehr haben wolle. Als mögliche Folgen zur Aufrechterhaltung des Euro sieht er dann Kapitalausfuhrbeschränkungen und damit eine "Kasernierung" von Menschen innerhalb der Grenzen der Union."

Merkels Schulden-Stalingrad - MMNews

"Wenn der Eurowahn nicht bald gestoppt wird, erreicht Deutschland in spätestens zwei Jahren eine Staatsschuldenquote von deutlich über 250% des BIP - weitgehend getrieben von den Ponzi-Vehikeln EFSF, ESM und TARGET2-Gegenposten in der Bundesbankbilanz.
Allein die aus der Anhäufung uneinbringlicher Forderungen in der Bundesbankbilanz entstehenden bundesunmittelbaren Schulden wachsen inzwischen um rd. 100 Mio. Euro pro Stunde, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.

Auf in die Inflationsunion - Handelsblatt

"Die Wähler in NRW haben sich gegen die Sparpolitik entschieden. Mit der jetzt ausgestellten Ermächtigung für neue Schulden haben sie sich völlig rational verhalten. Den Titel des letzten Akts kann man leicht erraten.

Vor einer Woche haben sich die Wähler in Griechenland und Frankreich mehrheitlich gegen „zu viel sparen“ entschieden. Gestern entschieden die Wähler von Nordrhein-Westfalen, des viertgrößten Landes der Eurozone, ebenso."

Auf in die Inflationsunion
Von Hans-Olaf Henkel, 14.05.2012, 14:32, Handelsblatt

Rettung unmöglich: Euro kommt jetzt auf die Intensivstation - Interview mit Prof. Wilhelm Hankel - Kopp

"Als ich kürzlich nach Einladung zu einer bekannten Talkshow (»hart, aber fair« ) bei der vom Showmaster vorgeschriebenen Vorabkontrolle der Ansichten seiner Gäste nicht ausschloss, mich kritisch zum Thema »Griechenland« zu äußern, wurde ich prompt wieder ausgeladen. Die Ausrede lautete: man habe das Thema gewechselt. Hinterher konnte ich sehen, dass man nicht das Thema, sondern den Gast gewechselt hatte. Es war nicht das erste, sondern nur das letzte Mal. Ich bin froh, dass es die Internetforen bemerken."

Euro-Wirtschaftskrise: Spanien will Protest der Jugend im Keim ersticken - Welt

Zehntausende Spanier demonstrieren wieder für mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Die Regierung reagiert hilflos: Sondereinheiten vertreiben die Menschen mit Gewalt.

13.05.12, Ute Müller, Welt: Wirtschaftskrise: Spanien will Protest der Jugend im Keim ersticken

http://www.welt.de/politik/ausland/article106302318/Spanien-will-Protest...

Richard Sulik : Griechenland wird den Euro verlassen - IKNews

Richard Sulík ist der ehemalige Palamentspräsident der Slowakai und Vorsitzender der SaS. Seine Partei hatte sich geweigert der Rettung mittels EFSF seinerzeit zuzustimmen und damit den slowakischen Bürgern eine Menge Geld gespart. Kurze Zeit später wurde die Regierung aufgelöst und das Rad neu gedreht. Besonders beeindruckt hat mich die sachliche Auseinandersetzung mit Martin Schulz bei Maybritt Illner, wo er klar mit Argumenten dominierte.

Marc Faber: "Besser für Griechenland und den Euro, wenn Griechenland rausgeschmissen würde" - Bloomberg

"Es wäre besser für Griechenland und den Euro, wenn Griechenland rausgeschmissen würde."
"Auch für Spanien, Italien, Frankreich."

Marc Faber im Bloomberg-Interview vom 10.Mai 2012
[Video] http://www.bloomberg.com/video/92396635/

RSS - Euro-Währungsunion abonnieren