Euro-Währungsunion

Ein Narrativ zum angeblich kommenden Ende des Euro - Tagesspiegel

Der französische Finanzminister lobe sich selbst dafür, "den Deutschen endlich beigebracht zu haben, wie man vernünftige Wirtschafts- und Finanzpolitik macht", schreibt Ursula Weidenfeld im Tagesspiegel. Finanzminister Pierre Moscovici zeige so, "dass Frankreich an der Zukunft der Gemeinschaftswährung" nicht mehr viel liege, "dafür aber um so mehr daran, sich noch ein paar Monate um ernsthafte Reformen herumzumogeln." "Die kurze Geschichte der Gemeinschaftswährung" sei "reich an Episoden über Vertragsverletzungen, Täuschungen und Betrug.

Alternativdeutsche Substanzlosigkeit: Inzwischen fordert Bernd Lucke den 'Kern-Euro' - NZZ

Heute erschienen direkt zwei 'Entschuldigungsartikel' des Berlin-Korrespondenten der NZZ zur s.g. "Alternative für Deutschland (AfD)". Im Interview fordert der Vorsitzende Bernd Lucke jetzt den "Kern-Euro". Das ist zwar exakt das, was aller Wahrscheinlichkeit nach kommt, ist aber unter Glaubwürdigkeitsaspekten kaum noch ernstzunehmen. U.a. diese Forderung hat absolut nichts mehr damit zu tun, was AfD-seitig und von Bernd Lucke ursprünglich gesagt wurde, womit die Neuparteibewegung "AfD" ursprünglich angetreten ist. Der Wesens- und Gründungszweck dieser s.g.

'Empire germain' als Vormacht in Europa: Deutschlands Rechte, unüberlegte Berlinstaatstotalisierer wollen Frankreich loswerden - Handelsblatt, Welt

"Deshalb macht eine Aufspaltung der Eurozone nur dann (Hans-Werner) Sinn, wenn Frankreich und Deutschland getrennte Wege gehen." "Wenn Hans-Werner Sinn darauf" hinweise, "dass Frankreich und Deutschland "aus politischen Gründen" in einem gemeinsamen Euro verbleiben" sollten, dann hieße das, er fände dafür "keine ökonomischen Gründe mehr". Meint Hans-Olaf Henkel finden zu müssen:

Frankreich – Deutschland: Scheidung nötig! Teil 2
06.05.2013, 10:49, von Hans-Olaf Henkel, Handelsblatt

Für ein Europa der Freiheit und der Bürger - FNS

Hankel: "Die Forderung der AfD zur Einführung der DM könnte sich als "Schuss nach hinten" erweisen - MMNews

"Die Forderung der AfD zur Einführung der DM könnte sich als "Schuss nach hinten" erweisen, weil die Politiker die Gunst der Stunde nutzen und einen kräftigen Haircut beim neuen Wechselkurs einführen. Es ist naiv, anzunehmen, dass eine neue DM einfach 1:1 rückgetauscht wird. Bei der Gelegenheit würden Politiker gleichzeitig eine Entschuldungsaktion durchführen, welche sich in ungünstigen Kursen für die neue Währung äußert. Das wäre dann nichts anderes als eine klassische Währungsreform, bei dem der Sparer Teile seines Vermögens verliert".

Keine Experimente: Auch Familienunternehmer unterstützen die AfD nicht - Keine Unterstützung für Auflösung der Währungsunion - Spiegel, DLF, Welt, FAZ, RZ

Auch aus der mittelständischen Wirtschaft ist offenbar kaum mit Unterstützung für die Euro-Gegner-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) zu rechnen. Brun-Hagen Hennerkes, Chef der Stiftung Familienunternehmen glaubt nicht, dass aus der Wirtschaft nennenswerten Beträge für die Neupartei "AfD" fließen werden, man müsse zudem immer noch damit rechnen, "dass diese Partei eine Eintagsfliege bleibt", sagt Hennerkes in einem Interview mit "Spiegel-Online". Er gehe auch nicht davon aus, "dass die Unternehmerschaft in nennenswertem Ausmaß die AfD unterstützt".

Podiumsdiskussion im Westerwald: Euro sorgt für Wohlstand in Europa - Westerwälder Zeitung

Tschechischer Präsident Zeman: Euro-Einführung wegen Währungsspekulationen nötig - Radio Prag, Format

"Staatspräsident Miloš Zeman hält die Einführung des Euro für einen wirksamen Schutz Tschechiens gegen Währungsspekulationen. Weniger ins Gewicht falle hingegen das Argument, mit der europäischen Währung würden die Transaktionskosten beim Handel reduziert. Das sagte Zeman am Mittwoch in Wien bei einer Rede in der Wirtschaftskammer Österreich":

Präsident Zeman: Euro-Einführung wegen Währungsspekulationen nötig
24.04.2013, Radio Prag

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