Die Gesamtstrategie zur Stabilisierung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion
Die Eurostaaten komplettieren die Gesamtstrategie zur Stabilisierung ihrer Wirtschafts- und Währungsunion und vollenden notwendige Reformen
Die Aussichten der Wirtschafts- und Währungsunion sehen düster aus, wenn man sich vergegenwärtigt, welch grossen Einfluss die Politiker sowohl auf den Teil "Wirtschaft", wie auf die Komponente "Währung" haben.
Die EU ohne verlässlichen Kompass
Von Beat Gygi, 17.03.2012, NZZ
Die von Hans- Werner Sinn vor einigen Monaten aufgedeckte Problematik der Target-Salden zwischen der EZB und den nationalen Zentralbanken (NZBs), insbesondere der Bundesbank auf der einen und der NZBs der Peripherieländer Griechenland, Irland, Spanien und Portugal (GIPSLänder) auf der anderen Seite, hat gravierende institutionelle Schwächen des Eurosystems und erhebliche Fehlentwicklungen im Euroraum deutlich gemacht, die in ihrer Tragweite und Gefahr noch weitergehen als die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Staatsschuldenkrise und die von den Eurostaaten errichteten Rettungssch
Der Euro hat seine Zukunft hinter sich. In der gegenwärtigen Verfassung ist er chancenlos. Hektische Politiker agieren hilflos. Die finanziellen Rettungsschirme werden größer, die Halbwertzeiten der Gipfelbeschlüsse kürzer. Die Gefahr der Ansteckung nimmt zu, Dominoeffekte drohen. Gestern standen die PIGS wirtschaftlich auf der Kippe, heute ist es Italien, morgen Frankreich. Die Schuldenkrise frisst sich unaufhaltsam zum Kern der EWU durch. Das Konzept der Rettungsschirme ist gescheitert. Die Zahl der Retter wird weiter schrumpfen. Deutschland allein kann die EWU nicht retten.
"Hat die Bundesbank tatsächlich Gold in ihren Tresoren liegen? Oder lediglich Forderungen auf dem Papier, die einen Anspruch auf Gold belegen? Es würde einen großen Unterschied machen."
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