Exportüberschüsse

Deutschland hat 2012 USD 188 Mrd Überschüsse erzielt – 75% der chinesischen

Aber sein Bestand an Devisen ist nahe Null, während die Chinesen einen Devisenbestand von rd USD 3.000 Mrd auf-gehäuft haben. Warum? Weil wir die Devisen, die wir im Aussenhandel erzielen, Tag für Tag dem Eurosystem hingeben müssen, das damit die Defizite von Frankreich & Co bezahlt, während die Chinesen ihre Devisen behalten und damit im Ausland Sachwerte einkaufen. Eine Gegenleistung für uns gab und gibt es nicht. Wir verschenken also unsere Überschüsse, und das waren 2012 rd 6% unseres pro-Kopf-Einkommens. Unsere Kaufkraft sinkt, die der Franzosen usw steigt. Und geht das so weiter?

Es ist noch viel schlimmer. Wir finanzieren auch die Kapitalflucht der Sparer aus Griechenland, Italien usw.

Denn jeder Gutschrift, die ein solcher Sparer auf einem Konto bei einer Bank in Deutschland erhält, steht eine gleich hohe Verbindlichkeit der italienischen Staatsbank bei der Deutschen Bundesbank gegenüber (Target2).

Nur: Im Ernstfall bekommt die Bundesbank nichts, während die Geschäftsbank das Guthaben honoriert - zu Lasten der deutschen Steuerzahler.

Für solchen monetären Selbstmord à la Merkel ist nur der Himmel die Grenze.

Leistungsbilanzüberschüsse als Straftatbestand: Wieder mal ein Widerspruch in sich – und Berlin merkt nichts

Wieder mal ein Widerspruch in sich – und Berlin merkt nichts. Wissmann liegt richtig. Es für die Bundesregierung höchste Zeit, sich vom EU-„Sixpack“ zu distanzieren, dem sie bisher leider zugestimmt hat (Schäuble). Denn es ist für uns Deutsche nicht hinnehmbar, dass die Erzielung von Überschüssen in der Leistungsbilanz ein Straftatbestand sein soll. Vielmehr war es immer so, ist in der Gegenwart so und wird immer in der Zukunft so sein, dass Überschüsse in der Leistungsbilanz für die betreffende Volkswirtschaft Kapitalbildung darstellen, also das Gegenteil von Schuldenmachen.

Exportüberschüsse: Will Europa der Mittelmäßigkeit huldigen? - FAZ

"Industriepolitische Giftspritze aus Brüssel: Wer fleißig ist und erfolgreich exportiert, soll nach einer neuen EU-Verordnung auf einer Stufe stehen mit denjenigen, die sich zurücklehnen. Ein Gastbeitrag von Matthias Wissmann. [...]

Nach der Verordnung können in Zukunft EU-Staaten mit Sanktionen belegt werden, die zu hohe Leistungsbilanzüberschüsse aufweisen, Länder also, die mehr exportieren als importieren. [...]

Bogenberger Erklärung: Sechzehn Thesen zur Situation der Europäischen Währungsunion

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