Frank Schirrmacher

Übernahme der "Frankfurter Rundschau" genehmigt: Die Zerstörung der FAZ ist pure Kunst

Die Übernahme der "Frankfurter Rundschau" passt zur noch nicht abgeschlossenen Minkmarisierung des Blattes, dem (jdf.) ich (rückblickend auf frühere Zeiten) viel zu verdanken habe. Währenddessen wird Schmarrnmacher noch geschätzte 10 Jahre Bücher schreiben können. Das geht schon noch: So ca. 10 Jahre. Die Zerstörung der FAZ ist übrigens pure Kunst. So, wie die reuterisiert verschremppte Zerstörung von Daimler-Benz. Getoppt nur noch durch die überkunstartige Zerstörung Westdeutschlands: Ganz ohne Krieg. Chapeau. Insgesamt sehr respektable Leistungen: Das muss man erstmal schaffen.

Ein Kartell nutzt seine Macht: Wie die Verlage für das Leistungsschutzrecht kämpfen - Stefan Niggemeier

"Was für eine Ironie: Die Presseverleger behaupten, ohne sie werde es keine zuverlässige Unterrichtung der Öffentlichkeit geben. Doch sie nutzen die Auseinandersetzung um das Gesetz, das nach ihrer Darstellung notwendig ist, um das Überleben dieser freien (Verlags-)Presse sicherzustellen, nicht dafür, ihre behauptete Qualität unter Beweis zu stellen, indem sie korrekt, fair und ausgewogen darüber berichten. Sondern sie demonstrieren, wie wenig Skrupel sie haben, ihre Macht zu nutzen, um die Verlagslobbyisten durch Propaganda zu unterstützen."

Die Kapitalismuskritik übersieht den gierigen Staat - Handelsblatt

In Deutschland wird zu viel Hegel und zu wenig Hobbes gelesen. Der Staat ist nicht der Inbegriff der Vernunft, wie die Antikapitalisten wähnen. Er ist oft dumm und gierig. Und das im Namen sozialer Gerechtigkeit

Die Kapitalismuskritik übersieht den gierigen Staat
Von Josef Joffe, 15.11.2011, 15:56 - Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/politik/international/die-kapitalismuskritik...

Angriff auf die Marktwirtschaft - Handelsblatt

Auf der Straße begann es, die Medien setzen es fort: die Dämonisierung der Marktwirtschaft. Dabei ist sie nicht Täter, sondern Opfer einer unheiligen Allianz von Bankern und Schuldenpolitikern. Eine Verteidigungsrede

Kapitalismuskritik: Angriff auf die Marktwirtschaft - Handelsblatt
08.11.2011, 08:41 - von Gabor Steingart

http://www.handelsblatt.com/politik/international/angriff-auf-die-marktw...

Darin und dazu:

Habermas springt Schirrmacher bei und damit zu kurz - FAZ

Jürgen Habermas findet, dass Frank Schirrmacher ins Schwarze trifft. In einem Kommentar zu Frank Schirrmachers kürzlichem Artikel „Demokratie ist Ramsch“ schreibt er von der "dramatische Lage einer von „den Märkten“ kujonierten politischen Klasse" und empfiehlt den "Willen zur globalen Einigung" und die Bildung neuer, bisher fehlender Behördenstrukturen, "die eine supranationale Willensbildung und die globale Durchsetzung von Beschlüssen erst ermöglichen".

Ist es wirklich eine bürgerliche Tugend, seine eigenen Kinder zu bestehlen? - Die Presse

Die Politik hat nicht nur in Griechenland ruinöse Schuldenexzesse verursacht. Ist ja logisch, dass deswegen das „Primat der Politik über die Märkte“ die Lösung der Schuldenkrise ist.

Wenn ein Staat auf die Dauer mehr ausgibt, als er einnimmt, so bleibt früher oder später bekanntlich nur eine einzige, höchst triviale Lösung dieses kleinen Problems: mehr einnehmen (durch höhere Steuern) und weniger ausgeben (durch Verringerung staatlicher Leistungen), also im Ergebnis seine Bürger ärmer zu machen. Das versteht außer manchen Ökonomen [und Frank Schirrmacher] jeder. [...]

Freiheits- und Demokratiekrise: Selbst Regionalmonopolisten-Blatt bringt "Lob des Liberalismus" - KStA

Die Krise der FDP geht über Personal und konkrete Politik hinaus. Sie markiert zugleich eine Krise des Liberalismus – jener politischen Ideologie, der Deutschland seinen Erfolg mitverdankt. Denn der Zeitgeist weht anders. Leider.

Lob des Liberalismus
Von Tobias Kaufmann, 21.09.11, 09:14h
http://www.ksta.de/html/artikel/1316422727357.shtml

"Die linken Rezepte sind falsch" - Charles Moore erklärt, warum er in Deutschland falsch zitiert wird - Welt

"Mein einziges Argument zugunsten der Linken ist folgendes: Sie haben seit etwa hundert Jahren zu Recht darauf hingewiesen, dass das Reden vom freien Markt als eine Art Tarnung von Leuten genutzt wird, die in Wahrheit nur konspirative Kapitalisten sind zur Beförderung ihrer eigenen Zwecke. Das betrifft nicht die Theorie des Freien Marktes selber, aber es spricht sehr genau für die Lage, in der wir uns gegenwärtig weltweit befinden.

"Mehr Staatsversagen war wohl nie zuvor seit dem Weltkrieg"

Zur Erinnerung: Zuerst zwingt die (eher linke) Clinton-Regierung die US-Banken, Kredite an nicht kreditwürdige Angehörige von Minderheiten zu vergeben und verursacht damit kausal den Immobilien-Crash und in der Folge die Finanzkrise 2007; ein Staatsversagen von monumentalem Ausmaß. Des Weiteren verschlechtern die Regierungen in den USA wie in Europa die legistische Qualität der Regulierung von Finanzmärkten erheblich; abermals gravierendes Staatsversagen.

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