Haushaltsrecht

Das ESM-Finanzierungsgesetz beinhaltet zusätzliche Bankrottrisiken für Deutschland in Höhe von hunderten Milliarden Euro

Erstes Land in der EU soll Demokratie verlieren

Ausgerechnet Griechenland, die Wiege der Demokratie, ist offenbar aktuell als erstes Land in der EU für eine Fremdregierung durch die EU-Kommission vorgesehen. Klar, ist Hellas doch das schwächste Glied der Kette im Spiel mit den gigantischen Milliardensummen, die zynischer Weise „Rettungsschirme“ genannt werden. Aber von vorne...

Schäuble: "Deutschland kein souveräner Staat, Fiskalunion in 24 Monaten" - IKNews, The Intelligence, DMN, Phoenix

Seit Freitag abend kursiert in verschiedenen Online-Foren im Internet ein Video, mit Schäuble-Aussagen, die für Beunruhigung sorgen: "Von der Presse weitgehend unbeachtet, versammelten sich europäische Finanzexperten am Freitag, im Rahmen des European Banking Congresses, in der Alten Oper in Frankfurt. Während EZB-Präsident Mario Draghi die Politiker zu rascherem Handeln aufforderte, zeichnete sich Finanzminister Wolfgang Schäuble durch bestechende Ehrlichkeit aus," berichtet Konrad Hausner von The Intelligence dazu hier:

Barroso will jetzt Diktator werden - FTD

Der EU-Kommissionchef will die Etatdisziplin der Länder unter dem Euro-Rettungsschirm künftig allein überwachen. Einen entsprechenden Vorschlag wird Barroso kommende Woche vorstellen. Auch die Idee der Eurobonds lebt weiter - allerdings unter neuem Namen.

Im Ringen um die stärkere Integration der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Euro-Länder fordert die EU-Kommission mehr Einfluss auf die nationalen Haushalte. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso wird am Mittwoch Gesetzesvorschläge präsentieren, die EU-Vertretern zufolge auf mehr Kompetenzen für die EU-Exekutive abzielen.

Jens Weidmann: Viel Zeit können wir nicht mehr kaufen! - Bild

Interview mit Bundesbank-Präsident Jens Weidmann:

Wie teuer wird es für die deutschen Steuerzahler?
Weidmann: „Klar ist, die Steuerzahler in den Hilfe gewährenden Ländern tragen hohe Risiken. Umso wichtiger ist es, die richtigen Lehren aus dieser Krise zu ziehen. Jetzt muss ein stabiles Fundament der Währungsunion sichergestellt werden. Einfach immer weiter die Haftungsrisiken auszudehnen oder hochzuhebeln, kann jedenfalls keine Lösung sein.“

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