Hebelung

"Her mit all Euren Schulden": Euro-Länder wollen Rettungsschirm auf zwei Billionen hebeln - Spiegel

"Die Euro-Länder planen, die Schlagkraft des Rettungsschirms ESM drastisch zu erhöhen. Notfalls sollen nach SPIEGEL-Informationen mehr als zwei Billionen Euro verfügbar sein - viermal so viel wie bisher. Finanzminister Schäuble sieht die Pläne positiv, doch der Bundestag muss mitentscheiden."

23.09.2012 Spiegel: ESM-Erweiterung: Euro-Länder wollen Rettungsschirm auf zwei Billionen hebeln

Der ESM soll offenbar gehebelt werden - Finninsches Veto zu ESM-Boost auf dem Euro-Finanzministertreffen in Zypern - WSJ, Welt

Beim ESM offenbar erneut Hebelung angedacht: Der permanente Europäische Rettungsschirm ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) startet mit großer Sicherheit im nächsten Monat ohne zwei Leverage-Vehikel (Hebel), die für den Vorgängerfonds EFSF vereinbart wurden. (Siehe DNET, Suche oder Tags) Grund seien starke Bedenken der Regierung in Helsinki hinsichtlich der eigenen Höchsthaftung, die sich daraus ergeben, berichtet das Wall Street Journal:

Finns Veto ESM Boost
21.09.2012, 8:01 a.m. ET, von Laurence Norman, Wall Street Journal

Die Undercover-Rettung der Eurozone durch die Fed - MI

[...] Obwohl ein Konkurs der EZB nicht wahrscheinlich ist, hat die EZB bereits im Jahr 2010 hinsichtlich möglicher Verluste das Eigenkapital erhöht und die Deutsche Bundesbank hat ihre Rückstellungen für Verluste in 2011 erhöht. In der Zwischenzeit hat die EZB noch mehr griechische Staatsanleihen gekauft. Die EZB ist vielleicht die am stärksten gehebelte Badbank der Geschichte.

Rettung von Pleite-Staaten: EU bereitet Änderung von Lissabon-Vertrag vor - DMN

"Die EU arbeitet an einer Änderung des Lissabon-Vertrages, um die dort verankerte No-Bailout-Klausel auszuhebeln. Die Änderung wird parallel zum ESM verhandelt, beschlossen sollen beide gleichzeitig werden – möglichst ohne erneute Volksabstimmungen in einzelnen EU-Staaten."
"Einer Quelle der Deutschen Mittelstands Nachrichten zufolge arbeiten EU-Beamte und Vertreter des Rats deshalb still und leise bereits an einer entsprechenden Änderung des Lissabon-Vertrages, um Ausnahmen des Bailout-Verbots möglich zu machen."

Gelddrucken via ESM: Weiterer Etappensieg der Neofeudalisten im Kampf gegen die Bürger

Im Kampf der neofeudalistischen Parteifunktionärsherrscher um die Arbeitsfrüchte der Bürger hat das internationale Funktionärs-Syndikat um Frau Merkel, Frau Lagarde, Herrn Monti & Co. einen weiteren Sieg gegen die Bevölkerung der Euro-Länder errungen. Die von Ihnen abgeordneten Finanzminister haben sich rechtsbrechend und entgegen allen Grundsätzen der Gewaltenteilung auf einen neuen Vertragsentwurf zum kriminellen ESM-Fonds geeinigt.

Rettung des Euro: Hebeln, Pfänden, Drucken - Süddeutsche Zeitung

"In der Krise gibt es ständig neue Ideen, wie man den Euro retten könnte. Dummerweise haftet vielen ein großer Makel an: Sie sind mit den existierenden Verträgen nicht vereinbar - würden also einen glatten Rechtsbruch bedeuten. Eine Übersicht."
"Der Rettungsschirm hätte nach diesem Modell [Banklizenz für den EFSF/ESM] Zugriff auf die Mittel der Europäischen Zentralbank, die zu einer Art Gelddruck-Maschine degradiert würde."

01.01.2012 Süddeutsche Zeitung: Rettung des Euro: Hebeln, Pfänden, Drucken, von Helga Einecke

Euro-Regierungen basteln an Dreifach-Megaschirm - FTD

"Vertreter der Euro-Länder erwägen einen doppelten Rettungsfonds für den Euro, bei dem zwei Sicherungssysteme gleichzeitig greifen. Ziel ist eine dreifach gesicherte Brandmauer"

22.12.2011 FTD: Euro-Regierungen basteln an Dreifach-Megaschirm, von Peter Ehrlich

http://www.ftd.de/politik/europa/:krisengipfel-euro-regierungen-basteln-...

Klartext zu Gold und Aktien - Goldseiten

Wirtschaftsthemen mit den Schwerpunkten Staatsschulden-, Banken- und Euro-Krise haben inzwischen von der ganzen Bevölkerung Besitz ergriffen. Jetzt auch von der Gesellschaft für die deutsche Sprache, die "Stresstest" zum Wort des Jahres und „hebeln“ auf den zweiten Platz gewählt hat. Stresstest, das ist, aus aktueller Sicht durch die ökonomische Brille betrachtet, unter anderem der Unsinn, den die in London residierende Bankenaufsicht European Banking Authority (EBA) neulich zum zweiten Mal verzapft hat.

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