ifo-Institut für Wirtschaftsforschung

"Die Bilanz der deutschen Einheit": Zurückgehaltene Ostdeutschland-Studie jetzt online

Zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung hat sich das wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Bild Ostdeutschlands tiefgreifend geändert. Enorme Fortschritte konnten erzielt werden. Die Dynamik der Entwicklung hat sich allerdings seit dem Ende der 1990er Jahre deutlich abgeschwächt und die Aufholfortschritte sind im vergangenen Jahrzehnt immer kleiner geworden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium des Innern im August 2010 eine zunächst zurückgehaltene Studie zu den Stärken und Schwächen Ostdeutschlands in Auftrag gegeben. Die Studie ist jetzt online.

Wo bleibt die Würde unserer politischen Klasse?

Deutschland finanziert Europa. Nach IFO-Sinn haben wir uns (incl ESM) mit bis zu 780 Milliarden Euro engagiert. Und wofür? Für das Wohlleben anderer. Der griechische Wirtschaftsminister Chrysochoidis hat uns in der FAZ die Augen geöffnet: „Viele haben ihre Produkte exportiert. Das ging dann verloren als Folge der europäischen Subventionen. Während wir mit der einen Hand das Geld der EU nahmen, haben wir nicht mit der anderen Hand in neue und wettbewerbsfähige Technologien investiert. Alles ging in den Konsum.

Bogenberger Erklärung: Sechzehn Thesen zur Situation der Europäischen Währungsunion

Ifo-Präsident Sinn: "Die Euro-Krise beginnt jetzt von vorne" - Welt

"Für Top-Ökonom Hans-Werner Sinn hat die Euro-Krise ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Die Gefahr sei groß, dass Italiens Sparkurs scheitere."
"Mit dem Schuldenschnitt wird nun offiziell anerkannt, dass Griechenland zahlungsunfähig ist."
"Seit dem Sommer gibt es eine riesige Kapitalflucht aus Italien, die atemberaubend ist. Die vermögenden Italiener verkaufen ihre Staatspapiere an die Banka d´Italia, die sie mit neu gedrucktem Geld kauft, und machen sich aus dem Staube, nach Deutschland oder in die Schweiz."

Ifo-Chef Sinn zur Euro-Rettung: Gutes Geld für schlechtes Geld - Sueddeutsche

Das Ifo-Institut warnt vor drastischen Folgen der Euro-Rettung für Deutschland. Den Steuerzahlern drohten mit der Ausweitung des Rettungsschirms EFSF rasant wachsende finanzielle Risiken, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Zustimmung des Bundestags zum Hebel-Mechanismus bedeute, dass 'noch mehr gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen' werde. Zwar bleibe der Haftungsrahmen gleich - aber die Gefahr, dass die bestehende Kreditsumme von 780 Milliarden Euro auch tatsächlich abgerufen wird, wachse nunmehr an.

Griechenland-Rettung: Top-Ökonom Sinn hofft, dass die Euro-Gipfel platzen - Welt

"Mehrere Wirtschaftsforscher fordern einen tiefen Schuldenschnitt in Griechenland. Sie fürchten, dass Deutschland noch mehr zahlen muss."
"Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn – bekannt für durchaus umstrittene Thesen zu Griechenland – geht sogar noch weiter: Er hoffe, dass die „beiden Rettungsgipfel platzen.“ Dort werde doch nur darüber beraten, wie das deutsche Portemonnaie noch weiter geöffnet werden könne."

23.10.2011 Welt: Griechenland-Rettung: Top-Ökonom Sinn hofft, dass die Euro-Gipfel platzen, von J. Dams, M. Greive und T. Kaiser

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