Landtagswahlen

AfD-Chaos in Bayern: Euro-Gegner treten nicht zur Bayern-Wahl an - Junge Freiheit, Focus, t-online

Fehlende Verwurzelung: "Die Partei solle sich auf das Kernthema Euro konzentrieren, nicht auf Milchpreise", sagte Parteichef Bernd Lucke und "warnte vor der Abstimmung vor einem Antritt. Das Risiko eines Scheiterns so kurz vor der Bundestagswahl wäre zu groß, zumal die AfD in Bayern "nicht verwurzelt" sei, sagte er. "Ich bin nicht bereit dieses Risiko einzugehen." t-online titelt: "AfD kneift vor Bayern-Wahl":

AfD tritt nicht zur bayerischen Landtagswahl an
11.05.2013, Junge Freiheit

Landtagswahl in Kärnten: Schwere Niederlage für FPK - Österreicher wählen Jörg Haiders "Freiheitliche" ab - Format, Spiegel, Welt

"Die Landtagswahl in Kärnten hat am Sonntag einen Totalabsturz der FPK gebracht, den es in diesem Ausmaß in der Zweiten Republik noch nie gegeben hat. Die Freiheitlichen verloren 27,78 Prozentpunkte und fielen von knapp 44,89 Prozent im Jahr 2009 (damals als BZÖ) auf 17,11 Prozent. Die SPÖ legte um 8,4 Prozentpunkte auf 37,14 Prozent zu und ist damit klarer Wahlsieger. Die ÖVP hielt trotz leichter Verluste ihren Landesratsposten, den Sprung in die Regierung schafften auch die Grünen [mit 11,26%] und das Team Stronach [ebenfalls mit 11,26%].

Nach der Niedersachsenwahl: Wahlalternative 2013 will "euroskeptisches Lager" in einer neuen Partei zusammenführen - WA 2013

Wahlalternative 2013 bei der Niedersachsenwahl gescheitert - Freie Abgeordnete

"Die Herren scheiterten sehr schnell beim Aufbau einer Organisation. Anders als bei den Piraten finden sich in diesen Kreisen niemand, der im Web schnell eine Organisation aufstellen und dann auch an der Basis Wahlkämpfer rekrutieren und motivieren kann. Das Einrichten einer Website mit ein paar Aufrufen und einem Facebook Konto reicht da nicht aus. In Ermangelung einer eigenen Organisation hat man sich mit den freien Wählern verbündet, die ähnliche Schwächen wie die Wahlalternative 2013 haben. Die Freien Wähler können bei Kommunalwahlen mit guten Kandidaten punkten.

Niedersachsenwahl: Demoskopische Bankrotterklärung - politplatschquatsch.com

"Natürlich haben sie kurz nach 18 Uhr wie immer alle gewonnen", "Hauptsieger aber ist einmal mehr die Wissenschaft, die sich nach der für alle beteiligten Parteien so erfolgreichen Niedersachsenwahl zufrieden auf die Schulter klopfen kann. Einmal mehr haben die Wissenschaftler der deutschen Wahlforschungsinstitute mit Hilfe ausgeklügelter Messmethoden gezeigt, dass eine Wahl nicht von Kommentatoren und Demoskopen, sondern von den Wählern entschieden wird."

Punktlandung für Demoskopen
21.01.2013, politplatschquatsch.com

"Gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten"

"Die rot-grüne Koalition hat somit einen Rückhalt von 27,1 Prozent aller Wahlberechtigten. Die schwarz-gelbe Opposition liegt mit 0,2 Prozentpunkten dahinter. Beide Seiten binden somit gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten an sich. Das gefeierte Wahlergebnis der SPD ist das zweitschlechteste Ergebnis des Landesverbandes."

De omnibus dubitandum
21.01.2013, von Roberto De Lapuente, Ad Sinistram

http://ad-sinistram.blogspot.de/2013/01/de-omnibus-dubitandum.html

Signifikant überdurchschnittlicher Rückgang der Wahlbeteiligung in Deutschland

"Bis auf Portugal ist die Wahlbeteiligung seit den achtziger Jahren nirgends so stark zurückgegangen wie in Deutschland. In Portugal sank sie um 19,7 Prozent, bei uns um 18,3 Prozent – und zwar auf Bundesebene. Bei Kommunal- und Landtagswahlen sieht es noch übler aus. Das ist kein Normalisierungsprozess, sondern ein signifikant überdurchschnittlicher Rückgang der Wahlbeteiligung. Das ist ein deutsches Phänomen. Nur interessiert die steigende Zahl von Nichtwählern hierzulande kaum jemanden. Die Parteien sagen entweder: Das ist in anderen Ländern auch so und deshalb nicht beunruhigend.

Ostfunktionärsfeudalistische Kommunisten-CDU verliert katholische Stammwähler

"Die konservativen Kirchenmitglieder, die automatisch die Union gewählt haben, werden nach Ansicht des Parteienforschers Franz Walter in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren aussterben. In der aktuellen Ausgabe des evangelischen Monatsmagazins „zeitzeichen“, verwies der Göttinger Wissenschaftler auf den schon jetzt abnehmenden Trend hin. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 2011 und Nordrhein-Westfalen 2012 hätte die CDU im katholischen Wahlvolk überproportionale Einbußen zu verzeichnen gehabt.

Befremden über Röttgen im eigenen Lager: Vorsicht Röttgenstrahlung!

‎"Nach Informationen unserer Zeitung ist Merkel höchst besorgt über Rückmeldungen aus der NRW-CDU, nach denen zahlreiche Parteimitglieder aus Enttäuschung über Röttgen entweder der Landtagswahl am Sonntag fernbleiben oder FDP wählen wollen. "Es gibt eine weitverbreitete Wut auf Röttgen", wird ein langjähriger CDU-Funktionär aus dem Rheinland zitiert. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) bezeichnete seinen Kabinettskollegen Röttgen als "besten Wahlkämpfer" der Liberalen"

NRW-Wahl: Befremden über Röttgen
GHA/DPA, 10.05.2012, Südwest Presse

RSS - Landtagswahlen abonnieren