"Die Regierungen der Euro-Zone setzen bei der Haushaltskonsolidierung in erster Linie auf höhere Steuern – ein großer Fehler. Untersuchungen des Harvard-Ökonomen Alberto Alesina zeigen, dass die Sanierung des Staatshaushalts nur gelingt, wenn die Regierungen den Rotstift bei den Ausgaben ansetzen und dies mit moderaten Steuersenkungen verknüpfen. Höhere Steuern dagegen entziehen den Bürgern und Unternehmen Geld, das ihnen für Konsum und Investitionen fehlt. Folge: Die Wirtschaft schrumpft noch stärker, die Steuerquellen versiegen, die Defizite steigen."
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