Nichtwähler

"Gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten"

"Die rot-grüne Koalition hat somit einen Rückhalt von 27,1 Prozent aller Wahlberechtigten. Die schwarz-gelbe Opposition liegt mit 0,2 Prozentpunkten dahinter. Beide Seiten binden somit gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten an sich. Das gefeierte Wahlergebnis der SPD ist das zweitschlechteste Ergebnis des Landesverbandes."

De omnibus dubitandum
21.01.2013, von Roberto De Lapuente, Ad Sinistram

http://ad-sinistram.blogspot.de/2013/01/de-omnibus-dubitandum.html

Gähnende Leere in Dortmunds Wahllokalen: "Dreiviertel aller Einwohner hat mit der Zusammensetzung ihrer Volksvertretung rein gar nichts mehr zu tun"

Signifikant überdurchschnittlicher Rückgang der Wahlbeteiligung in Deutschland

"Bis auf Portugal ist die Wahlbeteiligung seit den achtziger Jahren nirgends so stark zurückgegangen wie in Deutschland. In Portugal sank sie um 19,7 Prozent, bei uns um 18,3 Prozent – und zwar auf Bundesebene. Bei Kommunal- und Landtagswahlen sieht es noch übler aus. Das ist kein Normalisierungsprozess, sondern ein signifikant überdurchschnittlicher Rückgang der Wahlbeteiligung. Das ist ein deutsches Phänomen. Nur interessiert die steigende Zahl von Nichtwählern hierzulande kaum jemanden. Die Parteien sagen entweder: Das ist in anderen Ländern auch so und deshalb nicht beunruhigend.

Geringe Wahlbeteiligung: Forsa-Chef will Wahlen auf Werktag verlegen - Stuttgarter Nachrichten, Spiegel

"Wenn sich das Volk nicht freiwillig an der Demokratie beteiligt, muss man eben nachhelfen. Daher empfehle ich, die Stimmabgabe zukünftig direkt an der Haustür abzuholen. Dazu könnte man die bewehrten Techniken der GEZ nutzen oder auf die Praktiken der letzten Volkszählung zurückgreifen."

- Sven Kortmann

Wie kann man mehr Deutsche dazu bringen, bei Wahlen ihre Stimme abzugeben? Verlegt den Wahltermin auf einen Werktag, fordert Forsa-Chef Manfred Güllner. Dann seien die Menschen eh unterwegs und viel motivierter.

NRW-Wahl: SPD und CDU - zusammen ein Schwund von 40 Prozentpunkten - Volksparteien werden zu Rentnerparteien - Spiegel

"Man kann mit Fug daran zweifeln, ob man noch veritable Volkspartei ist, wenn man, wie die SPD jetzt, allein 23 Prozent der Wahlberechtigten politisch hinter sich sammeln kann. Man muss aber gewiss energisch bestreiten, dass man mit 15,5 Prozent der Wahlberechtigten, wie am Sonntag die CDU, den Status einer Volkspartei besitzt. Wer fast 85 Prozent der Bürger im Wahlalter gegen sich hat, dürfte schwerlich im sozialen Querschnitt der Bevölkerung noch tief verwurzelt sein, was die Christdemokraten in früheren Jahrzehnten durchaus von sich behaupten konnten.

NRW-Wahl: Nichtwähler erneut stärkste "Wählergruppe"

Bei der gestrigen Wahl in Nordrhein-Westfalen bleiben die Nichtwähler erneut mit 40,4% der Wahlberechtigten die stärkste "Wählergruppe":

Nordrhein-Westfalen-Wahl: Nichtwähler erneut stärkste Bevölkerungsgruppe
14. Mai 2012, Andreas Stein

http://www.andreas-stein.net/?p=673

Das Blockparteifunktionärskartell destabilisiert sich selbst: Große Koalition der Schönredner und Realitätsverweigerer - Cicero

Ich bin Nichtwähler - Le Bohemian

Ich bin Nichtwähler. Du bist Wähler. Und häufig schimpfst du mich dann einen Anti-Demokraten, einen Unterstützer der Extremisten gar, oder aber ich bin direkt ein Faschist, Rassist, und weiß Gott noch was. Denn, Nichtwähler wie ich ebnen ja bekanntlich direkt den Weg zu Hitler 2.0. So haben es dir, lieber Wähler, die Konzernmedien jahrzehntelang erklärt: Wahlen = Demokratie, Demokratie = Gut, Hitler = Böse, Nichtwählen = Hitler. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? ...

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