Parteienstaat

Fordern Sie ihr Leben zurück!

Unehrenhaft ausgeschieden

"In der Diskussion um den Ehrensold des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff hat der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim den Haushaltsausschuss des Bundestages aufgefordert, dem ehemaligen Staatsoberhaupt Zuwendungen zu verweigern.

„Christian Wulff ist unehrenhaft aus dem Präsidentenamt ausgeschieden. Er wird kaum mehr nachamtliche Repräsentationspflichten für Deutschland glaubwürdig ausüben können. Von daher sollte er keine Zusatzleistungen wie Büro, Personal und Dienstwagen erhalten“, sagte Arnim."

Bundespräsident? Mein Vorschlag: Niemand.

Wozu braucht der kaputte Parteienstaat aus Bürgersicht einen Bundespräsidenten? Mein Vorschlag: Niemand.

Kein Bundespräsident: Wäre die ehrlichste Alternative.
In meinen Augen.

Peter Müller: Von der Exekutive direkt an die Spitze der Judikative? - FAZ, Focus

Der CDU-Parteipolitiker und langjährige Ministerpräsident des Saarlandes, Peter Müller, soll von Exekutive mehr oder weniger direkt an die Spitze der Judikative wechseln. Wie kann aus einem Berufspolitiker, der kaum richterliche Erfahrung vorweisen kann und seine wirtschaftliche Existenz zuallererst der Partei verdankt, ein unabhängiger höchster Richter werden?

Fragt Laurent WeHo (sehr berechtigt) angesichts politischer Besetzungsprobleme im Parteienstaat und weist auf diesen Artikel hin:

SPD will Steuersenkung verbieten lassen - Bild, Focus

Funktionärsschutz-Programm: SPD-Chef will Steuersenkung verbieten lassen. Begründung: Steuersenkung auf Pump verstossen gegen die Schuldenbremse. Nett gedacht, auf den exorbitanten, bürgerveramenden, bürgerberaubenden SPD-Funktionärssozialstaat noch viel mehr zu.

Von der Leyen: „Steuersenkungen sind sicher nicht das wichtigste Thema. Das dominierende Thema für die Zukunft unseres Landes ist und bleibt Europa, auch weil unsere Wirtschaftskraft, die Steuerstabilität und letztlich viele Millionen Arbeitsplätze existenziell vom Fortbestehen der Eurozone abhängen.“

Die Republik der Parteisoldaten: Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt

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