Pumpwirtschaft

"Es ist, als liefe der Erfolgsfilm "Wirtschaftswunder" rückwärts ab"

"Die Wachstumsgeschichte der Bundesrepublik teilt sich in drei Phasen, die unterschiedlicher kaum sein können. Phase eins ist die ruhmreiche Zeit von 1950 bis 1970, jene Ära, die mit dem Wirtschaftswunder begann und die auch danach durch allgemeines Wohlergehen gekennzeichnet blieb: Die Wirtschaft wuchs real um legendäre 107 Prozent in der ersten Dekade und legte in den zweiten zehn Jahren nochmals um real 55 Prozent zu.

Die Welt auf Pump: Reißen uns die Schulden in den Abgrund? - SWR, ARD

Die Euro-Misere – eine ordnungspolitische Krisenzwischenbilanz

10 Jahre Euro: Europa im Schleudergang - Euro am Sonntag

"Tatsächlich ist die Heterogenität eines der großen Probleme des Währungsraums. Bis 2009 hielt die uneinheitliche Union ein „Kitt“ zusammen, so Thomas Mayer. Der Kitt waren billige Kredite, die den heutigen Problemstaaten einen investitionsgetriebenen Boom beschert hatten. „Seit die Kreditblase geplatzt ist, ist dieser Kitt weg“, glaubt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit der großen Depression in den 1930er-Jahren deckte auf, wer über seine Verhältnisse und allein auf Pump lebt und wessen Geschäftsmodell relativ krisensicher ist.

Die verlorene Ehre des Kaufmanns - Tagesspiegel

Ein letzter Essay von Lord Ralf Dahrendorf über Ursachen der Krise – und Schlussfolgerungen für Wirtschaft und Staat.

12.07.2009
Dahrendorf-Essay
Die verlorene Ehre des Kaufmanns

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/dahrendorf-essay-die-verlorene-ehr...

Merkel/Schäuble taumeln von Hilflosigkeit zu Hilflosigkeit

Die Kontrolle über die Staatsfinanzen der Bundesrepublik ist ihnen lange entglitten, und auch 2012 werden sie sie nicht zurückgewinnen. Jetzt zeigt sich, dass auch über die Staatsfinanzen der anderen 16 Euro-Staaten niemand eine Kontrolle hat. Was also geschieht? Man lenkt die Bürger davon ab, dass existentielle Gefahr droht. Man zeigt Aktionismus. Man handelt. Man ist stark. Aber das ist alles vordergründig.

SPD will Steuersenkung verbieten lassen - Bild, Focus

Funktionärsschutz-Programm: SPD-Chef will Steuersenkung verbieten lassen. Begründung: Steuersenkung auf Pump verstossen gegen die Schuldenbremse. Nett gedacht, auf den exorbitanten, bürgerveramenden, bürgerberaubenden SPD-Funktionärssozialstaat noch viel mehr zu.

Von der Leyen: „Steuersenkungen sind sicher nicht das wichtigste Thema. Das dominierende Thema für die Zukunft unseres Landes ist und bleibt Europa, auch weil unsere Wirtschaftskraft, die Steuerstabilität und letztlich viele Millionen Arbeitsplätze existenziell vom Fortbestehen der Eurozone abhängen.“

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