Rettungsschirm

Irland will Rettungsschirm verlassen - Wirtschaftsblatt

"Irland will bis Ende des Jahres den Euro-Rettungsschirm verlassen", man "habe "alle Verpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern" erfüllt, sagt der irische Premierminister Enda Kenny am Mittwoch vor dem Europaparlament"". Dublin habe "alle, wirklich alle" Auflagen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) eingehalten. Nun wachse die irische Wirtschaft wieder, die Exporte erzielten neue Rekorde und die Staatsausgaben seien unter Kontrolle" "Auch die internationalen Investoren vertrauten Irland wieder.

Vaclav Klaus: "Ich bin grundsätzlich gegen die Zentralisierung Europas" - "Die Griechen sind die Opfer der gemeinsamen Währung, sie sind nicht diejenigen, die Probleme in die Eurozone gebracht haben" - Vaclav Klaus, Tiroler Tageszeitung

"Es ist absolut falsch, dass es sich um einen Rettungsschirm für Griechenland handelt. Es ist ein Rettungsschirm für die Utopie der Eurozone. Die Griechen sind die Opfer der gemeinsamen Währung. Sie sind nicht diejenigen, die Probleme in die Eurozone gebracht haben. Verschiedene Länder können sicher eine gemeinsame Währung haben, aber nicht diese 17 Länder."

Interview des Präsidenten der Tschechischen Republik für die Tiroler Tageszeitung
15. 9. 2012, Floo Weißmann, Tiroler Tageszeitung, Vaclav Klaus, klaus.cz

Nächster Pleitekandidat? Sloweniens Euro-Alptraum - Wirtschaftswoche

"Das kleine Adria-Land boomte – bis zur Einführung des Euro. Die Gemeinschaftswährung weckte Begehrlichkeiten und provozierte Größenwahn. Nun steht das einstige Musterland vor einem Scherbenhaufen. Der einstige EU-Musterschüler wird wohl noch im Herbst unter den Rettungsschirm flüchten."
"Rund 18 Prozent aller Bankkredite sollen vom Ausfall bedroht sein. Im eingebrochenen Bausektor sind es sogar 50 Prozent."

17.08.2012 Wirtschaftswoche: Währungsunion: Sloweniens Euro-Alptraum, von Tim Rahmann

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