Schwarz-Gelb

"AfD": Kleinparteichef Bernd Lucke will jetzt Schwarz-Gelb unterstützen - Bild

Nach dem desaströsen, abgebrochenen Parteitag in Ingolstadt, bei dem unter anderem ein Nichtantritt zur Bayern-Wahl 'beschlossen' wurde, äußert sich Parteigründer Bernd Lucke nun über über mögliche Koalitionen. Die als Reaktion auf die "alternativlose" Kanzlerin Angela Merkel gegründete Partei "Alternative für Deutschland (AfD)" will jetzt mit den schwarz-gelben Regierungsparteien koalieren. Erst kürzlich war die Partei von ihrer Kernforderung nach einer Rückkehr zur D-Mark abgerückt:

Keine Experimente: Auch Familienunternehmer unterstützen die AfD nicht - Keine Unterstützung für Auflösung der Währungsunion - Spiegel, DLF, Welt, FAZ, RZ

Auch aus der mittelständischen Wirtschaft ist offenbar kaum mit Unterstützung für die Euro-Gegner-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) zu rechnen. Brun-Hagen Hennerkes, Chef der Stiftung Familienunternehmen glaubt nicht, dass aus der Wirtschaft nennenswerten Beträge für die Neupartei "AfD" fließen werden, man müsse zudem immer noch damit rechnen, "dass diese Partei eine Eintagsfliege bleibt", sagt Hennerkes in einem Interview mit "Spiegel-Online". Er gehe auch nicht davon aus, "dass die Unternehmerschaft in nennenswertem Ausmaß die AfD unterstützt".

Schwarz-Gelb: Steuersenkung ist leeres Versprechen geblieben, Belastungen gestiegen - Handelsblatt MorningBriefing

"Die schwarz-gelbe Koalition trat 2009 mit einem zentralen Versprechen an: "Wir werden dafür sorgen, dass sich Arbeit lohnt. Wir werden insbesondere die unteren und mittleren Einkommensbezieher entlasten", schrieben Union und FDP in den Koalitionsvertrag. Bis heute ist dieses Steuersenkungsversprechen ein leeres Versprechen geblieben. Eine Studie des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und des Handelsblatt Research Instituts zeigt: Statt zu sinken ist die Belastung der Bürger durch die Einkommensteuer in der laufenden Legislaturperiode spürbar gestiegen.

Merkels Alptraum: Das schwarz-gelbe Lager zerbröselt - Spiegel

"Die FDP ist gedopt bis Oberkante Unterkiefer, vollgepumpt mit Leihstimmen von der CDU, das wird die Union mächtig ärgern. Und dürfte das Verhältnis zwischen CDU und FDP weiter belasten. Jeder in der Koalition weiß das. Nur einer freut sich: Philipp Rösler. Denn er darf nun bleiben. Das schwarz-gelbe Lager wächst nicht. Es kannibalisiert sich, zugleich zerbröselt es, langsam und scheinbar unaufhörlich." "Viele in der Union werden für die Bundestagswahl nun die Parole ausgeben: Jeder kämpft für sich allein. Gut möglich, dass die ärgsten Gegner vieler Schwarzer die Liberalen werden.

"Gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten"

"Die rot-grüne Koalition hat somit einen Rückhalt von 27,1 Prozent aller Wahlberechtigten. Die schwarz-gelbe Opposition liegt mit 0,2 Prozentpunkten dahinter. Beide Seiten binden somit gerade mal etwas mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten an sich. Das gefeierte Wahlergebnis der SPD ist das zweitschlechteste Ergebnis des Landesverbandes."

De omnibus dubitandum
21.01.2013, von Roberto De Lapuente, Ad Sinistram

http://ad-sinistram.blogspot.de/2013/01/de-omnibus-dubitandum.html

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