Souverän

IWF schließt Euro-Ende nicht mehr aus - Sky, Eilpost

Der IWF schließe erstmals einen Staatsbankrott oder auch den Zusammenbruch der Eurozone nicht mehr aus, berichtet Sky News, im aktuellen World Economic Outlook sei auf dieses Risiko hingewiesen worden. Die Folge sei dann eine Panik an den Finanzmärkten und ein Abzug der Einlagen von den Bankkonten. Erst zu Beginn des Monats habe IWF-Chefin Lagarde betont, dass es keinerlei Indizien für ein solches Ereignis gebe.

Ein Schuldner warnt seine Gläubiger vor sich selbst

Österreich droht die Bonitätsnote AAA zu verlieren, was zu einem deutlichen Anstieg der Zinszahlungen von jetzt schon rund 10 Milliarden Euro pro Jahr führen würde. Die Regierung reagiert souverän: 300 Millionen mehr für die Beamten, eine Milliarde mehr für die Pensionisten. Deutlicher kann man die Anleger nicht davor warnen, österreichische Staatsanleihen zu zeichnen.

Ein Schuldner warnt seine Gläubiger vor sich selbst
Christian Ortner am 6. Dezember 2011

Wirtschaftsweiser Lars Feld fordert "Volksabstimmung über Euro-Rettung"

"Ich teile die verfassungsrechtlichen Sorgen unseres Bundespräsidenten. Mit der Verlagerung finanzpolitischer Kompetenzen auf die europäische Ebene würden wir einen wesentlichen Teil des Grundgesetzes – nämlich die Haushaltsautonomie – außer Kraft setzen. Dafür braucht man schon mehr als nur eine Kanzlermehrheit im Bundestag.

Eurokrise: Wirtschaftsweiser fordert Volksabstimmung

Der Wirtschaftsweise Lars Feld kritisiert die hektische Euro-Rettungspolitik und warnt vor wirtschaftlicher Panikmache.

"Ich teile die verfassungsrechtlichen Sorgen unseres Bundespräsidenten. Mit der Verlagerung finanzpolitischer Kompetenzen auf die europäische Ebene würden wir einen wesentlichen Teil des Grundgesetzes – nämlich die Haushaltsautonomie – außer Kraft setzen. Dafür braucht man schon mehr als nur eine Kanzlermehrheit im Bundestag. Am besten wäre es, der eigentliche Souverän entscheidet darüber in einer Volksabstimmung."

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