Steuerung

Anatomie eines Umfrage-Desasters – oder: Wie geschätzt 40-50 Leutchen deutsche Politik steuern - Wirtschaftswunder

"Laut einer gestern veröffentlichten und viele hundert Male rezitierten Forsa-Umfrage favorisieren 76 Prozent der FDP-Wähler Rainer Brüderle für den Posten des FDP-Vorsitzenden im Vergleich mit Philipp Rösler. Nur acht Prozent sehen das nicht so. Auf welcher Basis entstehen eigentlich solche Umfragen, die die Politik unseres Landes entscheidend mitbestimmen? Im konkreten Fall liegt der Verdacht nahe, dass bestenfalls drei bis vier Dutzend Befragte zu anschließend medial und politisch bis auf die Knochen ausgeschlachteten Umfrageergebnissen führen.

Funktionärsangst: Grünideologischer Spitzenfunktionär beschwert sich über Piratenpartei - Zeit

Bürgerauspressende Funktionärs-Generationenpartei "Die Grünen" sieht sich offenbar in Bürgerauspress-Privilegien bedroht:

"Die Bedrohung unserer Demokratie geht vom Kern der Piratenpartei selbst aus: Liquid Democracy ist eine Gefahr."

"Die politischen Parteien sind eine Benutzeroberfläche der Demokratie, die es uns überhaupt ermöglicht, Einfluss auf den Staat zu nehmen. Wählen können wir dabei wie beim Handy eben zwischen einer begrenzten Anzahl von Modellen. Wem die Auswahl nicht passt, wird sich allein kein eigenes basteln können."

Gleichberechtigung in Unmündigkeit

"Begriffe wie «Männer-» und «Frauenprobleme» verschleiern also bloss die tatsächlichen Strukturen gesellschaftlicher Missstände und Ungerechtigkeiten. Denn durch die Betonung der Geschlechtlichkeit wird suggeriert, dass etwa die schlechtere Bezahlung von Frauen eben nicht Ausdruck sozialer und ökonomischer Interessen, sondern eines quasi natürlichen Konflikts zwischen Männern und Frauen darstellt, der nicht wirklich überwunden, sondern vonseiten des Staates nur moderiert und bestenfalls mittels Quotierungen gedämpft werden kann.

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