Ungleichgewichte

Charts des Grauens: Die Eurozone ist in der kritischsten Phase ihres Bestehens und am Rande des Kollapses - Querschüsse

Die Eurozone ist in der kritischsten Phase ihres Bestehens und am Rande des Kollapses, sieht man auf das europäische Bankensystem und auf die Marktkapitalisierung der Banken ist der Kollaps sogar bereits vollzogen. Ein paar Charts des Grauens, als Mahnmal der Fehlkonstruktion eines Währungsraumes, einer Schuldenkrise, die logische Folge der wirtschaftlichen Ungleichgewichte war und deren vermeintliche Bekämpfung mittels völlig destruktiver Maßnahmen (Austerität) erst richtig in die Abwärtsspirale führte:

Appell an die Regierungen der Europäischen Union

Europa in der Krise: Bleibt die Währungsunion bestehen? - DLF

Trotz Schuldenschnitt in Griechenland, der Bewilligung des zweiten EU-Rettungspakets für das Land sowie des Fiskalpaktes zur Schuldenbegrenzung in den Eurostaaten ist die Krise noch nicht ausgestanden. Wie geht es weiter mit der Währungsunion? Vier Szenarien.
Bernd Dittmann, Bundesverband der Deutschen Industrie: "Die deutsche Industrie geht weiter davon aus, dass es den Euro geben wird als einheitliche Währung und dass wir beieinander bleiben."

Target2-Bürgerbetrug: Geheimes implizites Beihilfesystem wächst unter der Oberfläche heran - Pimco

"Die großen TARGET-2-Außenstände, die die nationalen Notenbanken anhäufen, führen de facto das Lastenteilungsprinzip einer Fiskalunion ein, ohne die Steuerzahler zu fragen, wie das aber in einer funktionierenden Demokratie üblich sein sollte. Die Steuerzahler in der Eurozone sind bedingt haftbar für eventuelle Verluste, die dadurch entstehen, dass geldpolitische Operationen des Euro-Systems entsprechend dem Anteil des Kapitals erfolgen, das jedes Mitglied eingebracht hat – im Falle Deutschlands beträgt dieser Anteil 27 Prozent, im Falle Griechenlands nur drei Prozent.

Target2: Steuerzahler entlarven gezielte Vernebelungen in Propaganda-Schrift des Bundesfinanzminsteriums

Der Europäische Steuerzahlerbund entlarvt in folgendem Beitrag eine Schrift des Bundesfinanzministeriums, die offenbar zur Entlastung des Ministeriums in der Target2-Frage beitragen soll. In der Broschüre zur Target-2-Problematik - einem existentiellen Risiko für Deutschland - werde weiter gezielt Vernebelung betrieben. Die Schrift komme um Jahre zu spät und verfehle ihr Ziel vollkommen. Das Dokument, aus Wolfgang Schäubles Ministerium, sei ein weitere Manifestation der Hilf- und Ratlosigkeit des Bundesfinanzministerium in der sich weiter rapide verschärfenden Staatsschuldenkrise, schreibt der Präsident der Taxpayers Association of Europe (TAE).

Die Target2 Forderung ist Hauptbestandteil des Nettoauslandsvermögens Deutschlands - Querschüsse

In Anbetracht der Explosion des italienischen Target2 Saldos im März 2012 auf -270,408 Mrd. Euro, darf man davon ausgehen, dass der Target2 Saldo der Deutschen Bundesbank (BUBA), der am kommenden Dienstag veröffentlicht wird, im März deutlich über die +600 Mrd. Euro schnellen wird, selbst ein weiterer Anstieg in den nächsten Monaten in Richtung +1000 Mrd. Euro scheint möglich, denn bisher gab es noch nicht mal eine offensichtliche Panik im Euroraum, die sich dann auch in einem kräftigen Anstieg der Transaktionen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auswirken wird.

Italien: Taget2 Saldo explodiert auf -270,408 Mrd. Euro - Querschüsse

Was bei Querschuesse sauber herausgearbeitet wurde (siehe: Target2 – zeigt die Zahlungsbilanzkrise in der Eurozone), bestätigt sich nun, mit einer nicht zu schlagenden Überzeugungkraft. Die Kreditgewährung der nationalen Zentralbanken an die heimischen Bankensysteme über die LTROs führt zur Explosion der Target2 Salden. Im März 2012 explodierte der Target2 Saldo der italienische Zentralbank (Banca d’Italia), laut den heute veröffentlichten Daten, um unglaubliche 76,326 Mrd. Euro auf -270,408 Mrd. Euro!

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