"Begriffe wie «Männer-» und «Frauenprobleme» verschleiern also bloss die tatsächlichen Strukturen gesellschaftlicher Missstände und Ungerechtigkeiten. Denn durch die Betonung der Geschlechtlichkeit wird suggeriert, dass etwa die schlechtere Bezahlung von Frauen eben nicht Ausdruck sozialer und ökonomischer Interessen, sondern eines quasi natürlichen Konflikts zwischen Männern und Frauen darstellt, der nicht wirklich überwunden, sondern vonseiten des Staates nur moderiert und bestenfalls mittels Quotierungen gedämpft werden kann.
Alle Leserkommentare