Die Freien Wähler sprechen sich strikt dagegen aus, dass marode Banken der Eurozone Hilfsgelder direkt aus dem ESM bekommen sollen wie von der EZB geplant. Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler: „Es ist höchste Zeit, dass man marode Banken geordnet in Insolvenz gehen lässt anstatt sie dauerhaft zu alimentieren und dabei das ganze Finanzsystem zu ruinieren. Bisher hat man uns vorgegaukelt, wir würden mit den Rettungsschirmen Staaten retten, jetzt wird offensichtlich, dass wir in Wahrheit marode Banken retten sollen.
Eine Onlinewährung interessiert die Finanzwelt. Sie gilt als fälschungssicher und ist unabhängig von Notenbanken. Den Bitcoin gibt es nur virtuell – doch er kann in Dollar oder Euro getauscht werden.
Währungen: Ist der Bitcoin die Zukunft des Geldes?
Von Naomi O'Leary, 06.04.12, Welt
Die Finanzkrise hat Island weitgehend überstanden. Ein Problem, das den Wikingern seitdem aber nachhängt, ist ihre extrem schwache Währung. Sie soll abgeschafft werden - Ersatz könnte der kanadische Dollar werden.
Währungspolitik: Island verschmäht den Euro
Von Frank Bremser, 15.03.2012, 17:00, FTD
Mit der sozialliberalen Koalition (1969-1982) begann das alte Spiel von neuem: Staatsausgaben auf Pump, Politik des billigen Geldes, steigenden Inflationsraten bis zu 7 Prozent. Damals geschah der Sprung aus der sozialen in die schuldenfinanzierte sozialistische Marktwirtschaft: und so ist es tendenziell bis auf den heutigen Tag. Mehr noch als Deutschland und verleitet durch die Schwäche der Euro-Konstruktion suchten wichtige Staaten der Währungs-Union ihr Heil im schuldenfinanzierten Umverteilungsstaat. Weil die Schuldenhaftung unter massivem Rechtsbruch europäisiert wurde, wird das Inflationsdrama nunmehr auf gesamteuropäischer Bühne gespielt. Leidtragender dieser, von der Politik verursachten Entwicklung wird wieder der „kleine Mann“ sein.
Währungsunionen kommen und gehen. Ein Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone wäre – entgegen der herrschenden Meinung – wahrscheinlich keine Katastrophe, sondern die Chance auf einen Neuanfang.
Analyse: Die erträgliche Leichtigkeit des Euro-Ausstiegs
26.02.2012, 18:21, Nikolaus Jilch, Die Presse
Thomas Jordan gilt als wahrscheinlichster Kandidat für die Nachfolge des SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand. Der derzeitige Vizepräsident der SNB hatte schon früh, in seiner Doktorarbeit von acht Jahren, erstaulich präzise vorausgesagt, dass die Währungsunion nicht funktionieren kann. Trotzdem stützte er die riskante Entscheidung, den Franken an den Euro zu binden. Die Schweizer Handelszeitung berichtet:
Die Welt: Was treibt Schäffler um? Zerstörungswut?
Daniel Bahr: Nein, Frank Schäffler macht das aus Überzeugung. Ich glaube nicht, dass er aus der FDP wirklich eine andere Partei machen will. Aber ich werfe ihm vor: Er akzeptiert, dass andere, die sich hinter ihm versammeln, den Mitgliederentscheid dazu nutzen.
"In Krisenzeiten erhöhen EU-Staaten gern die Mehrwertsteuer, um Löcher in der Staatskasse zu stopfen. Aber auch die Unternehmen werden nicht entlastet und so wird die EU zur Hochsteuerzone."
"Der Internationale Bankenverband malt ein düsteres Bild für Spaniens Banken. Die Institute könnten weitere 76 Milliarden Euro für Kreditausfälle brauchen, rechnet der IIF vor.
"Die Jugendarbeitslosigkeit steigt weltweit, besonders dramatisch ist die Lage in EU-Ländern wie Spanien: Dort findet fast jeder zweite junge Mensch keinen Job.
"Die schwache Konjunktur und das wacklige Finanzsystems drücken die Euro-Zone in einen Teufelskreis - und eine womöglich schwere Rezession, argumentiert die OECD.
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