Nicht einmal Gegner der Einführung des Euro hätten sich vorstellen können, daß schon nach einem Jahrzehnt der Zustand der Euro-Länder mehr von Wirrnis als von Vertrauen in eine solide Finanzzukunft geprägt ist.
Der Bundesminister der Finanzen hat im Zuge der Absprachen der Euroländer mehr als drei Viertel des deutschen Staatshaushaltes der EU zum „Schutze des Euro“ in Aussicht gestellt, ohne dass bisher der Bundestag und der Bundesrat oder gar das Deutsche Volk mit diesem wirtschaftlich und rechtlich schicksalhaften Schritt befaßt worden wären.
"In Krisenzeiten erhöhen EU-Staaten gern die Mehrwertsteuer, um Löcher in der Staatskasse zu stopfen. Aber auch die Unternehmen werden nicht entlastet und so wird die EU zur Hochsteuerzone."
"Der Internationale Bankenverband malt ein düsteres Bild für Spaniens Banken. Die Institute könnten weitere 76 Milliarden Euro für Kreditausfälle brauchen, rechnet der IIF vor.
"Die Jugendarbeitslosigkeit steigt weltweit, besonders dramatisch ist die Lage in EU-Ländern wie Spanien: Dort findet fast jeder zweite junge Mensch keinen Job.
"Die schwache Konjunktur und das wacklige Finanzsystems drücken die Euro-Zone in einen Teufelskreis - und eine womöglich schwere Rezession, argumentiert die OECD.
Alle Leserkommentare