Wolfgang Bosbach

Wolfgang Bosbach: Griechenland muss raus aus dem Euro - Wirtschaftswoche

"Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, plädiert für einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone."
"Er sei fest davon überzeugt, dass ein drittes Hilfspaket „die Sache nur teurer, aber nicht besser“ mache, sagte Bosbach jetzt."

Tag 3 der Merkel-Abschaltung: Merkel tritt Röttgen raus.

Berlin-Style: Röttgen-Strahlung nicht das eigentliche Problem. Basisfreie Berliner Kernfäule das. Und, naklar der Kohlsche Umbau der CDU zur ideologischen Funktionärskaderpartei, der Bonner zur Berliner Republik. Röttgen wurde Berlinluschen-elitarierbrutal rausgetreten. Und wann wird mit der gleichen Brutalität nach Berlin zurückgetreten? Zeit dafür. Spätestens jetzt. Saugraub-Berlin versteht das und diese Sprache: Ganz sicher. Sonst nichts. Seehofer hat das - wenn auch bayrisch eleganter - verstanden.

Dazu:

„Niemand will eine Mauer bauen“ – so Walter Ulbricht am Vorabend des Mauerbaus

Daran sollte man denken, wenn man die Worte des Herrn Strobl zur Kenntnis nimmt. Alles geht in Richtung eines von den Parteien zugeteilten Rederechts. Nur das auch liegt in der inneren Logik der CDU, bei der die Partei über buchstäblich alles entscheidet, siehe Pofalla gegen Bosbach. Schon im Vorfeld der ersten Bundestagswahl 1949 ging es in meiner Vaterstadt Essen hoch her, als ein katholischer Bergarbeiterführer aus Schlesien eines der begehrten Direktmandate bekommen sollte. Er bekam es und wurde gewählt – all das nur wenige Wochen nach der Verabschiedung des Grundgesetzes.

Schwarz-Gelb: Brauchen für Athen-Abstimmung keine Kanzlermehrheit - Handelsblatt, Welt, t-online

[....] Die Bundesregierung muss beim zweiten Griechenland-Rettungspaket um eine eigene Mehrheit im Bundestag kämpfen. Mehrere Abgeordnete von Union und FDP kündigten an, bei der Abstimmung im Bundestag am Montag mit „Nein“ zu stimmen. „Wir sind da in einer Spirale, aus der wir unbedingt heraus müssen und deswegen werde ich dagegen stimmen“, sagte die FDP-Abgeordnete Sylvia Canel.

Henkel und die Freien Wähler: Operation Stimmenraub - Spiegel

Wie gerne hätte Hans-Olaf Henkel eine neue Partei gegründet! Doch bekannte Rechtspopulisten à la Thilo Sarrazin erteiltem dem Ex-BDI-Präsidenten eine Absage. Nun will er den Freien Wählern zu bundespolitischer Bedeutung verhelfen - und bei Liberalen und Union Stimmen räubern.

Neue Partei: "Richtig ist, dass es sehr schwer ist, eine solche zu gründen"

Hans-Olaf Henkel: Liebe [Freunde], anbei ein Artikel von Spiegel Online. In ihm wird insinuiert, dass ich die Herren Bosbach, Merz und Sarrazin gefragt hätte, ob sie mit mir eine Partei gründen wollen. Das ist falsch. . Warum ich mich entschlossen habe, die Freien Wähler zu unterstützen, erklärte ich bereits am 19.12.2011 [http://www.deutschland.net/content/alternativen-zur-europolitik-und-part.... Viele Grüße Ihr Hans-Olaf Henkel [per PN /Red.]

Und täglich güßt die "Neue Partei": Welche Chancen hätte eine Partei rechts der Union? - Tagesspiegel

Der Union wird vorgeworfen, ihre Werte aufzugeben und nach links zu rücken - unter anderem vom Koalitionspartner FDP. Machen CDU und CSU nun Platz für eine neue konservative Partei?

Atomwende, die Bundeswehrreform mit der Abschaffung der Wehrpflicht, die Europa-Politik, die Schul- und Familienpolitik. Wie schon so oft nach Merkels Abkehr von den marktorientierten Thesen des Leipziger Parteitags von 2003, begann der Chor der Unzufriedenen das traurige Lied vom verlorenen Markenkern und der verlorenen Identität anzustimmen.

Anti-Euro-Partei: CDU – und raus bist du! - Zeit

"Wie Euro-Skeptiker an einer neuen Partei basteln"
"Und ein paar Leute werden darüber nachdenken, ob sie noch in der richtigen Partei sind. Ob sie wechseln sollen. Oder ob es sogar Zeit ist für eine neue konservativ-bürgerliche Partei, rechts von der CDU, jenseits der schwarz-gelben Koalition."

11.11.2011 ZEIT: Anti-Euro-Partei: CDU – und raus bist du!, von Tina Hildebrandt

http://www.zeit.de/2011/46/Neue-Partei

"Überhaupt hätten in der Euro-Frage nur Abgeordnete mit „Nein“ gestimmt, die direkt gewählt worden seien"

Wolfgang Bosbach gestand für sich dagegen ein, dass Geradlinigkeit leichter falle, wenn die Konsequenzen weniger drastisch sind. Er sei schließlich direkt gewählt, nicht auf einen Listenplatz angewiesen und deshalb weniger von der Partei abhängig. Überhaupt hätten in der Euro-Frage nur Abgeordnete mit „Nein“ gestimmt, die direkt gewählt worden seien. So etwas gibt einem Zuschauer schon zu denken. [...] 

Late Night - "Plasberg" - Wallraff lobt Bosbach als Ideal-Politiker - von Sebastian Pfeffer, 01.11.2011 - Welt 

Wallraff lobt Bosbach als Ideal-Politiker - Welt

Sein "Nein" zum Euro-Rettungsschirm macht Bosbach für viele zum aufrechtesten Politiker in Deutschland. Sogar Enthüllungsreporter Wallraff preist den Politiker.

Late Night - "Plasberg" - Wallraff lobt Bosbach als Ideal-Politiker - von Sebastian Pfeffer, 01.11.2011 - Welt

http://www.welt.de/fernsehen/article13691034/Wallraff-lobt-Bosbach-als-I...

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