Björn Tonndorff

Ist Facebook eigentlich Stasibook?

EU-Parlamentspräsident Schulz will Umverteilung weg von den Bürgern, hin zu Politikern, Funktionären und Interessengruppen

Martin Schulz, machtorientierter, neuer EU-Parlamentspräsident und SPD-Mitglied, will den Menschen in der EU noch mehr Kaufkraft als bisher schon zugunsten die Parteifunktionäre, sonstiger Funktionäre (insbes. in der EU-Bürokratie) sowie diverser Interessengruppen, insbes. die Finanzbranche, wegnehmen. Er bleibt sich als einer der führenden und lautstärksten Kräfte zugunsten eines Neofeudalismus der Funktionäre und zugunsten eines Klientelismus damit treu; ein Großteil seiner Forderungen der letzten Jahre richten sich gegen die Bürger und zugunsten der von ihm geschätzten Klientele.

Lohnplus-Diskussion: Gewerkschaften müssten eigentlich 20-30% fordern

Michael Sommer, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), fordert für die anstehenden Tarifverhandlungen ein sattes Lohnplus. Wie hier auf diesen Seiten bereits aufgeführt wurde ("Massive Reallohnverluste durch von Politikern vorsätzlich verursachte Geldentwertung"), müsste für 2011 das Bruttolohnplus ca. 5,7-9,6% betragen haben, nur um den gerechten, gleich großen Anteil am BIP wie bisher zu erhalten.

Piratenpartei Österreich: ESM ist Anschlag auf die Demokratie

Obwohl der geplante ESM als de facto kriminelle Organisation in vielfacher Weise rechtsbrechend, antidemokratisch, intransparent, diebstahlsorientiert und gegen die Bürger gerichtet ist, war bisher von den Piratenparteien wenig zum Thema zu hören, obwohl die Euro-Regierungschefs heute, auch entgegen aller Gewaltenteilung, den Beschluss fassen wollen, diesen Fonds einzurichten und die Parlamente zum Abnicken zu veranlassen.

Heute meldet sich immerhin die Piratenpartei Österreich mit einem Statement gegen den ESM zu Wort, Auszüge hieraus:

Gelddrucken via ESM: Weiterer Etappensieg der Neofeudalisten im Kampf gegen die Bürger

Im Kampf der neofeudalistischen Parteifunktionärsherrscher um die Arbeitsfrüchte der Bürger hat das internationale Funktionärs-Syndikat um Frau Merkel, Frau Lagarde, Herrn Monti & Co. einen weiteren Sieg gegen die Bevölkerung der Euro-Länder errungen. Die von Ihnen abgeordneten Finanzminister haben sich rechtsbrechend und entgegen allen Grundsätzen der Gewaltenteilung auf einen neuen Vertragsentwurf zum kriminellen ESM-Fonds geeinigt.

Rechtsordnungsbrechender Neofeudalismus: Angela Merkel & Co. reissen Gesetzgebung an sich

Ständig, jeden Tag seit Jahren liest man in den Nachrichten: "Frau Merkel will dies", "Frau von der Leyen will jenes", "Herr Röttgen will ..." usw. Häufig handelt es sich bei diesem Wollen um originäre Gesetzgebungsfragen. Aktuell gerade will Frau Merkel neue Gesetze zur Besteuerung von Finanztransaktionen.

1% mehr Inflation führt zu 3,1% weniger Glück

So die Aussage einer US-Studie zum Thema. Glück wird dabei gemessen als Antwort auf die Frage "Wenn man alles einmal zusammennimmt, wie würden Sie Ihre aktuelle Lage beurteilen? Würden Sie sich als "sehr glücklich", "relativ glücklich" oder "weniger glücklich" bezeichnen?".

Diese massiv negative Einschätzung der Bevölkerung sollten die Politiker bedenken, bevor sie jetzt endgültig die Geldschleusen Richtung Inflation aufmachen.

Links zum Thema:

Politiker sollten Logos ihrer Sponsoren am Jacket tragen

Diese reizvolle Forderung stammt von Mark Greif, US-amerikanischer Kultursoziologe und einer der Herausgeber des Magazins n+1. Oder zumindest hat er sie (mit) bekannt gemacht.
Die volle Durchschlagskraft würde diese Forderung aber erst erreichen, wenn JEDE/R Meinungsveröffentlicher bei jeder Meinungsveröffentlichung die wesentlichen Geldquellen offenlegen würde.

Denn dann würde sofort klar werden, dass viele scheinbar unabhängige Institutsleute, Publizisten, Verbände usw. in Wirklichkeit bezahlte Propagandaleute bestimmter Interessengruppen sind.

Links zum Thema:

Politiker, Funktionäre und Pseudointellektuelle treiben Deutschland das Unternehmertum aus

Aus aktuellem Anlaß warnt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, vor dem Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund fehlender Unternehmensführungsnachfolger, 20.000 Unternehmen mit hundertausenden Mitarbeiter/innen würden voraussichtlich die nächsten Jahre schließen müssen.

Die Überschuldungskrise kann in einer Stunde gelöst werden

Genauer: Man in kann in einer Stunde pro Land überzeugend skizzieren, wo die überzogenen und gererechtfertigten (z.T. unrechtfertigbaren) Ausgaben so weit gekürzt werden müssen, damit die eigentliche Ursache der Überschuldungskrise, nämlich die zu hohen Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen, abgestellt wird.

Damit wird zwar das Problem der Altschulden nicht gelöst, wohl aber das Problem der hohen und steigenden Zinsen für die Altschulden, denn diese würden wieder sinken, wenn die Neuverschuldung dauerhaft auf 0 zurückgefahren werden würde.

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